Verbandsliga: FCS in Treysa gegen Lehnerz II - ohne Brandner und Lindenthal, mit Jäckel und Cetinkaya

Erster Sieg im sechsten Versuch für Schwalmstadt?

Alternative für die Außenbahn: Sefa Cetinkaya, der zum Spiel gegen Lehnerz II wieder in den FCS-Kader zurückkehrt. Foto: Kasiewicz

Schwalmstadt. Es wird Zeit. Höchste Zeit für den ersten Heimsieg des 1. FC Schwalmstadt. Der Grund: Der heimische Fußball-Verbandsligist ist nach sechs Niederlagen aus den letzten sieben Spielen ans Tabellenende zurück gefallen. „Die Situation ist gefährlich“, weiß Innenverteidiger Fabian Seck, was vor dem Spiel gegen den TSV Lehnerz II (So. 15 Kunstrasenplatz in Treysa) die Stunde geschlagen hat.

Es ist der sechste Versuch, die Punkte daheim zu behalten, nachdem fünf misslangen. Ein Heimkomplex? Davon wollen die Trainer Harald Hauer und Alexej Möller nichts wissen, bauen vielmehr darauf, dass sich die zuletzt angedeutete Leistungssteigerung nun endlich in Punkte umwandeln lässt. „Die Mannschaft weiß, um was es geht. Was uns fehlt, ist nur ein Erfolgserlebnis“, bestätigt Fabian Seck.

Dem standen in den letzten Spielen ein verschlafener Start und defensive Schwächen bei Standardsituationen entgegen. „Daran müssen wir knallhart arbeiten“, sagt Co-Trainer Alexej Möller. Also: „Von Beginn an Präsenz und Zweikampfstärke zeigen.“ Mit erneut veränderter Mannschaft durch die Sperre für Jan-Niklas Brandner (nach Gelb-Rot bei E. Baunatal) und die Verletzung von Leon Lindenthal (Bänderriss). Dafür kehren Benedikt Jäckel und Sefa Cetinkaya in den Kader zurück, beide neben Jan Henrik Wolf Alternativen für die offensive Außenbahn, denn Ricardo Seck wird wohl wieder in die Viererkette rücken. Abwehrchef Jannis Lerch (verletzt) fällt weiterhin aus.

Die Personalprobleme der Gäste sind weitgehend hausgemacht. Gleich drei Spieler - Osman Ozlük, Leon Wittke und Maximilian Villmar - sind aufgrund ihrer Platzverweise beim 0:2 gegen Petersberg gesperrt. Nicht nur deswegen geht Trainer Sedat Gören von einem „ganz schweren Spiel“ aus. Denn: „Eigentlich gehört Schwalmstadt nicht ans Tabellenende. Dazu hat die Mannschaft viel zuviel Qualität.“

Ein weit verbreitetes Urteil, für das sich das Überraschungsschlusslicht allerdings nichts kaufen kann. Als Ausweg aus der misslichen Lage helfen nur Siege. Besonders daheim.(ohm)

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