Krisenklub Melsunger FV auf der Suche nach Lösungen – Sonntag kommen Junglöwen

Gelingt der Befreiungsschlag?

Timo

Melsungen. Die Bilanz der letzten acht Spiele von Fußball-Verbandsligist Melsunger FV liest sich desaströs: Ein Punkt und 3:25-Tore. Damit belegt die Mannschaft vom MFV-Trainerduo Timo Rudolph und Sascha Beetz den letzten Platz in der Formtabelle. Im Heimspiel gegen den KSV Hessen Kassel II soll am Sonntag (14.45 Uhr) endlich einmal ein Dreier eingefahren werden.

Allerdings ist noch unklar, ob die Partie aufgrund der Wetterverhältnisse überhaupt angepfiffen werden kann. „50:50“, schätzt Rudolph die Chancen auf ein Heimspiel ein. Sein Gegenüber Thorsten Hirdes sieht das genauso: „Für uns könnte jetzt schon die Winterpause beginnen. Denn das Spiel in Willingen Ende November findet bestimmt auch nicht statt.“ Damit würde der positive Trend der Junglöwen aber abrupt gestoppt. Nach einem schwierigen Saisonstart hat sich die Regionalliga-Reserve gefangen, gewann zuletzt sogar in Eschwege 4:1.

Gestützt wird die junge Mannschaft von den Leitwölfen Sebastian Busch, Tobias Bredow und Murat Osmanoglu. Unterstützung von der ersten Mannschaft wie beim 1:1 im Hinspiel (dort spielten Sebastian Schmeer, Fabian Korell und Steven Rakk) wird es diesmal wohl nicht geben. „Die erste Mannschaft hat selbst personelle Probleme“, sagt Hirdes, der immerhin mit einem Einsatz des Ex-Schwalmstädters Rolf Sattorov rechnen kann. Dafür entfällt diesmal das Bruderduell der Stürmer Fabian (am Knie verletzt) und Melsungens Florian Korell.

Beim Gastgeber ist trotz der heiklen Lage Stimmung und Trainingsbeteiligung ausgezeichnet. Trainer Rudolph hofft auf den Befreiungsschlag- „Vor vier Jahren hatten wir unter Peter Wefringhaus eine ähnliche Situation. Daraus sind wir gestärkt hervorgegangen“, sagt Rudolph. Damals verloren die Bartenwetzer siebenmal am Stück, retteten ihren beliebten Coach mit einem Sieg in Korbach den Trainerjob und legten eine gute Restserie hin.

Wird diesmal der KSV der Knackpunkt-Gegner, der den Trend umkehrt? „Wünschenswert wäre es. Wir brauchen dafür auch mal eine Führung, die uns Sicherheit gibt“, sagt Rudolph und deutet eine Veränderung in der Sturmspitze an. Denn Korell (Grippe) ist angeschlagen. Möglicherweise rückt Hendrik Heinemann oder Tobias Frommann ins Zentrum. Aber auch Abräumer Boris Bajic wäre eine Überraschungs-Variante. (dts)

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