Fußball-Verbandsliga: SSV Sand mit voller Kapelle zum Tabellenzweiten

Gipfeltreffen in Hünfeld

Nach Bänderriss wieder dabei: Pascal Itter (links) gehört zum Aufgebot des SSV Sand. Der Spitzenreiter gastiert beim Zweiten Hünfelder SV. Foto:  Michl

Sand. Zum Auftakt des Rückrundenprogramms in der Fußball-Verbandsliga Nord steigt in der Hünfelder Rhönkampfbahn das absolute Schlagerspiel. Am Samstag, 14.30 Uhr, muss der an der Tabellenspitze stehende SSV Sand beim direkten Verfolger Hünfelder SV Farbe bekennen. Das erste Kräftemessen der beiden Titel- und Aufstiegsmitfavoriten sah auf der Sander Höhe keinen Sieger, beim Schlusspfiff stand ein torloses Remis zu Buche.

Die Gäste können eigentlich ohne Druck und Nervenflattern in dieses Gipfeltreffen gehen. Selbst wenn sie bei den Osthessen am Ende mit leeren Händen dastünden, blieben sie vor den dann punktgleichen Hünfeldern aufgrund des besseren Torverhältnisses an der Tabellenspitze, wobei die Wefringhaus-Elf gegenüber den Hausherren eine Partie weniger ausgetragen hat, also noch Boden gutmachen kann.

SSV-Fußballchef Helmut Bernhardt sieht deshalb der Begegnung mit viel Zuversicht entgegen. „Ich erwarte, auch wenn wir vermutlich auf einen für uns ungewohnten Kunstrasenplatz spielen müssen, eine packende Partie auf Augenhöhe.“ Die Favoritenrolle sieht Bernhardt bei den Hausherren. „Die haben sich klar den Wiederaufstieg in die Hessenliga auf die Fahnen geschrieben. Wir fahren jedoch nicht nach Osthessen, um dort Geschenke zu verteilen. Unser Minimalziel ist in Punkt.“

„Nach derzeitigem Stand sind alle Spieler an Bord, wobei sich unserer Kader gar personell noch etwas erweitert hat“, erklärt Bernhardt. Nach längerer Verletzungspause wegen eines Bänderriss hat Pascal Itter das Mannschaftstraining wieder aufgenommen und wird in Hünfeld auf dem Spielberichtsblock stehen.

Fanbus zum Spitzenspiel

Der SSV Sand setzt für die Samstagsbegegnung in Hünfeld einen Fanbus ein.

Treffpunkt zur Abfahrt ist am örtlichen Busunternehmen Bick um 11.15 Uhr, am Sportplatz Sander Höhe um 11.30 Uhr.

Von Reinhard Michl

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