Verbandsliga: Rothosen unterliegen stark aufspielendem SV 07 Eschwege auch in der Höhe verdient

1:4 - CSC 03 Kassel chancenlos

Immer auf der Höhe: Die 07er Sascha Fricke und Baringo Dadea (weiße Trikots) waren ihren Gegenspielern Lars Frerking (li.) und Igor Radisavljevic nicht nur im Kopfballduell überlegen. Foto: Fischer

kassel. Bis kurz vor dem Pausenpfiff sah es bei der Fußball-Verbandsliga-Partie zwischen Aufsteiger CSC 03 Kassel und den Gästen vom SV 07 Eschwege nach einem langweiligen Fußballspiel aus. Dann aber traf Gäste Stürmer Alexander Bazzone mit einem herrlich ausgeführten Freistoß zur 1:0-Führung, unhaltbar für CSC-Torhüter Aleander Bartuli in den Winkel (45.). Am Ende fuhren die Eschweger einen überzeugenden 4:1 (1:0)-Sieg gegen enttäuschende Rothosen ein.

„Ja, das 1:0 war der Dosenöffner, der uns für die zweite Halbzeit beflügelte. Danach spielte meine Mannschaft im zweiten Spielabschnitt groß auf und gewann auch in der Höhe verdient“, war Gäste Coach Rafal Kleinszmit von der Leistung seines Teams angetan.

CSC-Trainer Lothar Alexi wollte dem nicht widersprechen: „In unserem Spiel fehlte die Ordnung, wir hatten letztlich dem aggressiven Spiel der Gäste nichts entgegenzusetzen.“

Vor dem Seitenwechsel lief in der Tat bei beiden Mannschaften nicht viel zusammen, mehr als ein paar Weitschüsschen brachten die Teams nicht zustande.

Nach der Pause sahen die Zuschauer ein anderes Spiel, allerdings überwiegend von den Gästen, die innerhalb von acht Minuten ihre 1:0-Führung in ein 4:0 ausbauten. Nach feiner Vorarbeit des gerade eingewechselten David Costa Sabate war Kamil Kwiatkowski zur Stelle und köpfte zum 2:0 ein (59.). Als Florian Steinhauer David Dreyer im Strafraum von den Beinen holte, war es der überragende Eschweger-Spielmacher Jan Kaufmann der den fälligen Strafstoß sicher zum 3:0 verwandelte (63.). Für die Gastgeber kam es aber noch schlimmer: Nach überragender Vorarbeit von Kaufmann war es erneut Kwiatkowski, der sich die Chance nicht entgehen ließ und auf 4:0 erhöhte (67.).

Und was kam von den Gastgebern? Wenig, erst der eingewechselte, lange verletzte David Simoneit setzte mit seinem 18 Meter-Hammer, der das Gäste-Gehäuse knapp verfehlte ein Ausrufezeichen. Simoneit war es auch, der wenigstens noch den Ehrentreffer für seinen Klub markierte, als er wiederum aus 18 Metern in den Winkel traf (86.)

Mehr als dass es die schwächste Vorrundenpartie der ersatzgeschwächten Gastgeber war, gab es an diesem tristen letzten Oktober-Sonntag nicht zu vermelden.

Von Horst Schmidt

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