Verbandsliga: Eintracht und KSV Hessen II benötigen im Derby jeden Punkt

Kellerduell in Baunatal

Torerfolg: Wie beim 4:1-Sieg gegen Bosporus wollen die Eintracht-Spieler Jörn Katluhn, Tim Kraus und Maximilian Norwig (von links) auch gegen die Junglöwen jubeln. Foto: Hedler/nh

Baunatal/Kassel. GSV gegen KSV – Baunatal gegen Kassel. Es ist erneut Derby-Zeit in der Fußball-Verbandsliga. Wenn am 13. Spieltag Eintracht Baunatal den KSV Hessen II empfängt, geht es für beide Sechstligisten neben dem Prestige auch um wichtige Punkte im Kampf um den Verbleib in der Spielklasse. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 15 Uhr auf der Langenbergkampfbahn.

1.Die Brisanz: Der Konfliktstoff ergibt sich aus der aktuellen Tabellensituation und der für beide Mannschaften aus der vergangenen Runde nicht gekannten Situation, mit vielen Niederlagen umgehen zu müssen. Baunatal hat mit acht Pleiten bereits sechsmal häufiger verloren als in der vergangenen Saison, an deren Ende die Gruppenliga-Meisterschaft stand.

Nur aufgrund des um einen Treffer besseren Torverhältnisses steht der GSV aktuell über dem Strich. Die Junglöwen gewannen in der vergangenen Spielzeit 18 Partien und verpassten als Dritter am Ende die Aufstiegsspiele.

2.Der Derby-Check: Die Großenritter sind trotz des zuletzt 0:3 verloren gegangenen Aufsteiger-Duells beim CSC 03 weiter Zweiter in der Derby-Wertung. Sie schlugen bereits Bosporus (4:1) und Rothwesten (3:1).

Die Kasseler sind im inoffiziellen Derby-Wettstreit aktuell Vorletzter. Sie verloren ihre letzten beiden Nachbarschaftsduelle 0:3 in Rothwesten und 2:5 im Jahnstadion. Der KSV punktete davor dreifach gegen Bosporus (3:1).

3.Die Statistik: Bei der Eintracht wechselten sich Sieg und Niederlage in den letzten fünf Partien regelmäßig ab. Vor dem 0:3 beim CSC gewannen die Großenritter das Kellerduell gegen Schwalmstadt mit 3:2.

Nach zuvor drei Niederlagen in Folge punkteten die seit sieben Spielen sieglosen Junglöwen vergangenen Sonntag beim 3:3 gegen Weidenhausen erstmals wieder.

4.Das Personal: Bei Baunatal fehlt neben den vier Langzeitverletzten erneut Stürmer Jan-Philipp Schmidt. Tim Kraft hat seine Sperre abgesessen. Der zuletzt fehlende Andreas Bürger kehrt wieder zurück.

Beim KSV fehlt niemand außer Viktor Knopf. Unterstützung gibt es wohl von der spielfreien U 19.

5.Die Stimmen: „Der KSV steht zu Unrecht da unten. Er wird sich genau wie Schwalmstadt aus der unteren Tabellenregion verabschieden. Der KSV ist der Favorit. Nichtsdestotrotz brauchen wir jeden Punkt“, sagt GSV-Trainer Manfred Katluhn.

„Von den Punkten her ist Eintracht Baunatal favorisiert“, erklärt hingegen KSV-Trainer Thorsten Hirdes, der aber insgesamt ein Duell auf Augenhöhe erwartet.

Von Sebastian A. Reichert

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