Verbandsliga: Aufsteiger Bosporus steht gegen den TSV Rothwesten unter Druck

Das letzte Duell endete 7:1

Will nach drei torlosen Spielen gegen Rothwesten wieder treffen: Bosporus Stürmer Ismet Yegül. Foto: Hedler

Kassel/Fuldatal. Behalten die Derby-Kontrahenten vom Sonntag, der FC Bosporus Kassel und der TSV Rothwesten ihren bisherigen Punkteschnitt von 1,2 (FCB) beziehungsweise 1,4 (TSV) Zählern bis zum Saisonende bei, wäre der jeweils angepeilte Ligaverbleib in der Fußball-Verbandsliga mit Blick auf die beiden vergangenen Spielzeiten relativ sicher.

Nachdem Bosporus aber zuletzt 1:5 zu Hause gegen Flieden verlor und die Fuldataler beim 3:1 zu Hause gegen Eschwege überzeugten, wird das Nachbarschaftsduell für beide Teams auch richtungsweisend sein.

Die Partie wird am Sonntag um 15 Uhr im Nordstadtstadion angepfiffen werden. Noch nicht entschieden ist, ob auf Rasen oder auf Kunstrasen gespielt wird. Während der sportliche Leiter Osman Albayrak von der Austragung auf Kunstrasen ausgeht, plädiert Trainer Tuncay Aral für Rasen. „Sich ständig auf Rasen bei den Auswärtsspielen umzugewöhnen, wäre schlecht“, sagt er.

Interessant: Sollte auf Kunstrasen gespielt werden, sehen die beiden Mannschaften den jeweiligen Gegner im Vorteil. „So weit ich weiß, ist Bosporus auf Kunstrasen seit vergangener Saison ungeschlagen. Das gibt der technisch starken Mannschaft Sicherheit und ist für sie ein Vorteil“, sagt TSV-Trainer Gerhard Siewert. Albayrak sieht das nicht ganz so. „Rothwesten ist eine fitte und sehr schnelle Mannschaft. Kunstrasen kommt ihnen beim Kontern entgegen“, sagt er.

Soll die Rothwestener Mannschaft führen: Mittelfeldspieler und Spielmacher Mirko Müller. Foto: Hedler

Zuletzt haben Bosporus und Rothwesten im Kreispokal gegeneinander gespielt. Im August 2015 setzten sich die Fuldataler 7:1 beim FC durch. Fehlen wird beim TSV Nikolaj Eckhardt sowie der beruflich verhinderte Florian Klimpel. Bei den Gastgebern fällt Omar Bayoud aus. Can Yilmaz ist wieder dabei. Mergim Hajzeraj, Usman Mobarak und Mirko Tanjic sind angeschlagen.

„Klar stehen wir unter Druck, gewinnen zu müssen. Aber die Mannschaft ist so gefestigt, dass wir – egal, wie das Spiel am Sonntag ausgeht – am Ende auf jeden Fall die Klasse halten werden“, sagt Albayrak. Indes hat der Rothwestener Trainer noch ein anderes Detail im Blick. „Dreimal gegen einen Aufsteiger zu verlieren, wäre nicht so prickelnd“, sagt Siewert nach Niederlagen gegen Eintracht Baunatal und CSC 03 Kassel. Der TSV-Trainer setzt vor allem auf Spielmacher Mirko Müller als Führungsspieler. „In den letzten Jahren war er mehr der liebe Junge von nebenan. Jetzt soll er der Bandleader werden.“

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