Verbandsliga: Schwab-Einstand im Kellerduell - FCS ohne Lindenthal und Herpe

Mannschaft in der Pflicht

Bangt erneut um seinen Einsatz: FCS-Kapitän Jannis Lerch (rechts), der im Kellerduell gegen Bosporus mit seiner Mannschaft endlich den Schalter umlegen will. Foto: Hahn

TREYSA. Wie hat die Mannschaft des 1. FC Schwalmstadt den Trainerwechsel verarbeitet? Was konnte der „Neue“ Marco Schwab bereits bewegen? Fragen, die im Kellerduell des heimischen Fußball-Verbandsligisten gegen den FC Bosporus Kassel (Sa. 15.30 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) beantwortet werden. Dabei hofft das Schlusslicht auf seinen ersten Heimsieg sowie auf ein Ende der eigenen Misserfolgsserie von neun Spielen ohne Dreier.

„Wir spielen auf Sieg“, bekräftigt der neue Mann an der Außenlinie. Und appelliert dazu an den „Charakter“ der Spieler: „Wir müssen uns noch mehr reinhängen. Da muss jeder für den anderen da sein.“ Genau daran hatte es zuletzt gefehlt. Dem Hoffnungsschimmer gegen den TSV Lehnerz II (1:1), als der FCS mit einer Leistungssteigerung aufwarten konnte, folgte die 0:3-Pleite in Eschwege, als es nach Kutzners Platzverweis nur noch abwärts ging. Der stellvertretende Kapitän fehlt gegen den Aufsteiger genauso wie Leon Lindenthal (verletzt) und Patrick Herpe (Urlaub). Fraglich ist der Einsatz von Jannis Lerch, den weiterhin Knieprobleme plagen. Nichtsdestotrotz nimmt er sich und seine Elf in die Pflicht: „Wir müssen eine Reaktion zeigen“.

Bosporus enttäuscht

Die erwartet auch der Gegner. „Wir wissen, was der FCS imstande ist, zu leisten“, erklärt Osman Albayrak, Sportlicher Leiter des FC Bosporus vor der Reise in die Schwalm. Das Team aus der Kasseler Nordstadt imponierte mit Erfolgen gegen Hünfeld (3:1) und Bad Soden (3:2). Auch Spitzenreiter Sand wurde beim 2:3 viel Widerstand geboten - eine gute Phase, die wohl auch dem frühen Trainerwechsel (Cihan Timocin für Ahmet Kayacik) geschuldet ist.

Dagegen enttäuschte die Elf in den letzten beiden Spielen gegen gegen Petersberg (1:3) sowie in Willingen (0:4). In Ziegenhain fehlen die verletzten Usman Mobarak, David Döring und Enes Sezer. Can Yilmaz, Tolga Yantut und Haris Rizvanovic trainieren dagegen wieder. Ein Startelf-Einsatz dürfte für sie jedoch noch zu früh kommen. (zkv)

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