Schwalmstadt: Keims Einstand in Willingen erneut gefährdet

„Mehr Ballkontrolle“

Christoph

schwalmstadt. Was für ein Einstand: Nicht gespielt und doch gewonnen! Allein der Rückkehrer auf die Trainerbank des 1. FC Schwalmstadt konnte dem mit 3:0 (statt 0:0) am grünen Tisch gewerteten Heimspiel gegen Bosporus Kassel (wir berichteten) nicht viel abgewinnen, außer natürlich den zwei Punkten mehr auf dem alles andere als üppigen Konto des heimischen Fußball-Verbandsligisten. Nein, Christoph Keim hätte viel lieber in Rothwesten gespielt. Nun droht ihm und seiner Mannschaft beim SC Willingen (Sa. 15.30 Uhr) der nächste Spielausfall und damit eine weitere Verschiebung des Comebacks des neuen FCS-Coaches.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass wir vor der Winterpause nochmal zu Hause auflaufen können, ist eher gering“, sagt sein Kollege Uwe Schäfer nach dem Wintereinbruch im Upland. Auch er möchte spielen lassen. Ist seine Mannschaft, die im letzten Heimspiel die SG Bad Soden mit 4:1 abfertigte, doch komplett und „richtig gut drauf“.

30 Punkte holte sie in der Hinrunde, stellt mit 15 Gegentoren die zweitbeste Abwehr der Liga, nachdem sie in der letzten Saison noch um den Klassenerhalt zittern musste - quasi das Kontrastprogramm zum ans Tabellenende abgestürzten Relegationsteilnehmer. Eine wundersame Wandlung, die der Willinger Coach auf die Rückkehr der Langzeitverletzten Max Ullbrich, Philipp Ullbrich, Daniel Butterweck und Christian Pohlmann zurück führt, außerdem hätten die „Neuen“ Florian Heine nd Jan Henrik Vogel „richtig gut eingeschlagen“.

„Eine kompakte und robuste Mannschaft, die auch spielerisch zugelegt hat“, weiß Christoph Keim um die enormen Fortschritte beim Gastgeber, denen er auch „ohne Fünf“ (Lerch, Liebermann, Kutzner, Trümner, Lindenthal) mit eigen, vornehmlich spielerische Stärken begegnen will. Dazu wurde insbesondere am Spielaufbau inklusive eines höheren Pressings gearbeitet. „Das braucht natürlich Zeit, doch wichtig ist, dass wir wieder mehr Ballkontrolle haben“, sagt der FCS-Coach.

Eine Spielidee, die er seinen Schützlingen auch in zahlreichen Einzelgesprächen vermittelte. Darüber hinaus gilt es natürlich, „die Ärmel hoch zu krempeln.“ Denn: Wenn wider Erwarten doch gespielt wird, findet Keims (richtiger) Einstand auf winterlichem, tiefen Geläuf statt. (ohm)

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