Verbandsliga: Letzter nach 2:4-Niederlage gegen Neuhof

Neustart missglückt: Niederlage für Bosporus

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Kein Durchkommen: Gegen die sattelfeste Neuhofer Abwehr hatte es der FC Bosporus schwer: Hier läuft sich Usman Mobarak (Mitte) an Marko Curic (links) und Radek Görner fest.

Kassel. Alles sollte jetzt besser werden beim FC Bosporus vor der Fußball-Verbandsliga-Partie gegen den SV Neuhof, doch der Trainerwechsel von Tuncay Aral auf Cihan Timocin griff noch nicht. 

Am Ende stand eine verdiente 2:4 (1:2)-Niederlage gegen die Gäste aus Osthessen.

Viel verändern konnte der Trainer noch nicht, weil er auf einige Stammspieler verletzungsbedingt verzichten musste. „Wir haben in den vergangenen zwei Wochen an allen möglichen Details gefeilt, vor allem aber stand die Konditionsarbeit auf dem Plan“, sagte der junge Coach vor der Partie.

Neuhof sollte sich als abgezockte Mannschaft darstellen. Von Beginn an waren die Gäste bemüht, erst gar kein Tempo auf dem Kunstrasenplatz im Nordstadtstadion aufkommen zu lassen und selbst sollten schnelle Konter gefahren werden. So fiel dann auch recht schnell das 0:1. Nach Vorarbeit von Nikolcho Gorgiev war es Torjäger Radek Görner, der überlegt an drei Abwehrspielern vorbei die Führung erzielte (9.). Als sich die Gäste-Abwehr nicht einig war, nutzte Mirko Tanjic das Durcheinander zum bis dahin verdienten 1:1-Ausgleich (25.). Der SVN zeigte sich unbeeindruckt und hielt an seiner Linie fest. Kurz vor dem Seitenwechsel war es Gorgiev, der mit einer Direktabnahme nach Flanke von Marko Curic seine Mannschaft wieder in Führung schoss (44.). Bis dahin mussten die FCB-Abwehrspieler Alfonso Di Carlo und Usman Mobarak schon zweimal für den bereits geschlagenen Torhüter Antonio Rega auf der Linie klären.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber auf den Ausgleich, doch im Abschluss blieb vieles Stückwerk. Allein der eingewechselte Omar Bayoud hätte aus kurzen Distanzen ausgleichen müssen. Es kam, wie es kommen musste: Erst wird ein Freistoß von Niko Skugor für Rega unhaltbar zum 3:1 abgefälscht (76.), dann war es Rega selbst, dem ein Abwurf direkt auf Skugor abrutschte, dieser ließ sich die Chance zum 4:1 nicht nehmen (90.). Der Freistoßtreffer von Parham Nasseri zum 2:4 (90.+2) war nur Ergebniskorrektur.

Keineswegs gefrustet

„Die Moral meiner Mannschaft stimmt. Wir müssen jetzt weiter an unseren Defiziten arbeiten, denn jetzt haben wir ein paar dicke Brocken vor der Brust“, sagte der keineswegs gefrustete Bosporus-Trainer Timocin.

Von Horst Schmidt

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