Schwalmstadt: Offensiv in Rothwesten Boden gutmachen

Ohne zwei Rotsünder

Benedikt

schwalmstadt. Nein, der Ärger über die dritte Rote Karte und den sechsten Platzverweis der laufenden Saison war auch einige Tage nach dem 0:4 in Hünfeld noch nicht verraucht. „Das nervt. Solche Dummheiten müssen wir umgehend abstellen“, fordert Christoph Keim, Trainer des heimischen Fußball-Verbandsligisten 1. FC Schwalmstadt. Eine nachhaltige Hypothek, denn neben Kevin Kutzner ist für das kommende Spiel beim TSV Rothwesten (So. 14 Uhr) nun auch noch Sefa Cetinkaya gesperrt.

Und: Nach der zehnten Saisonniederlage ist‘s amtlich, dass der Relegationsteilnehmer der letzten Spielzeit auf einem Abstiegsplatz überwintern muss. Immerhin bietet sich ihm im letzten Spiel des Jahres noch die Möglichkeit, gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf Boden gut zu machen.

„Die wollen wir unbedingt nutzen“, erklärt der FCS-Coach. Und hat seiner Mannschaft daher eine kontrollierte Offensive verordnet: „Wir wollen früh stören, die zweiten Bälle aufsaugen und dann die Räume Richtung Tor nutzen.“ Eventuell mit André Karl und Benedikt Jäckel im 4:4:2-system, um Cetinkayas Ausfall zu kompensieren. Weiterhin verletzt sind Peter Liebermann, Janis Lerch und Jan-Philipp Trümner.

Sein Kollege Gerhard Siewert muss auf die Langzeitverletzten Mirko Müller, Dejan Bosic, Alexander Schrenke und Nikolaj Eckhardt verzichten. Eine Schwächung, die den totalen Umbruch der Mannschaft (acht Abgänge) noch erschwert. „Dafür sind wir noch ganz gut im Geschäft“, erklärt der TSV-Coach nach 19 Punkten aus 17 Spielen. Und der Aussicht, mit einem Sieg gegen den FC Schwalmstadt noch auf den elften Rang vorzustoßen.

Auch ein Verdienst von Al Omari, der mit zehn Toren mehr als ein Drittel aller Rothwestener Treffer markierte. „Ein quirliger Stürmer mit viel Zug zum Tor“, weiß Christoph Keim um die Qualitäten des 27-Jährigen, der meist mit langen Pässen gesucht wird.

Genau die will der angriffslustige Gast erst gar nicht zulassen. Und die Partie unbedingt vollzählig beenden, damit solche taktischen Planspiele auch wirklich aufgehen können. (ohm) Foto: Hahn/nh

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