Fußball-Verbandsliga: CSC 03 schlägt die Junglöwen des KSV Hessen 5:2

CSC 03 Kassel gewinnt klar gegen die Reserve des KSV Hessen

Jubel beim Aufsteiger: Die CSC-Spieler (von links) Marvin Kuhn, Lars Frerking, Karim Kouay, Jan Iksal, sowie Sven Pape freuen sich mit Florian Steinhauer (verdeckt), dem Schützen des 1:0. Im Hintergrund: Muhammed Gülsen (KSV). Foto: Fischer

Kassel. Der Aufsteiger präsentiert sich weiter wie im Rausch. Im Derby der Fußball-Verbandsliga Nord fuhr der CSC 03 Kassel gegen zahnlose Junglöwen des KSV Hessen Kassel den sechsten Saisonsieg ein. Mit 5:2 (3:1) schickten die Rothosen im Duell der Traditionsvereine den KSV nach Hause. „Wir haben sehr souverän gespielt, ich bin hochzufrieden“, freute sich 03-Trainer Lothar Alexis über das Auftreten seiner Elf.

In den ersten 20 Minuten brannte der CSC regelrecht ein Feuerwerk ab. Michael Dawid per Flugkopfball (3.), Igor Radisavljevic per Abseitstor (5.) und Karim Kouay per Flachschuss (7.) ließen erste hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt. Nach neun Minuten hatte Florian Steinhauer nach einer Ecke von der Strafraumkante aus viel Platz und schob das Leder platziert zur verdienten Führung ins untere Eck. Keine 60 Sekunden später klingelte es schon wieder im Kasten von KSV-Schlussmann Christoph Winterhagen: Igor Radisavljevic machte nach feiner Vorarbeit von Christian Käthner den Doppelschlag perfekt.

Die Junglöwen wurden förmlich schwindelig gespielt und mussten sich beim gut aufgelegten Winterhagen bedanken, dass es nach Chancen von Kouay (13./17.) und Radisavljevic (19.) nur beim 0:2 blieb.

Umso überraschender der Anschlusstreffer: Sergio Sosa Perez zirkelte bei der ersten Offensiv-Aktion des KSV den Ball aus der Distanz trocken ins Toreck (20.). Doch von einem Schock war bei den Rothosen nichts zu spüren. Stattdessen erhöhte Sven Pape zum 3:1-Halbzeitstand (38.).

Als neun Minuten nach Wiederanpfiff Jens Wörner gegen Radisavljevic zu spät kam und Käthner per Foulelfmeter auf 4:1 stellte, schien das Spiel entschieden. Doch die Junglöwen zeigten Moral und kamen durch den eingewechselten Jan Erik Leinhos per Kopfball zum 2:4 (58.). Aber erneut währte die Hoffnung auf eine Aufholjagd nicht lange: Wie vor dem 2:0 setzte Käthner Radisavljevic mustergültig in Szene, und erneut schlug der Torjäger zum 5:2-Endstand zu (58.).

„Wir haben in dieser Woche gut trainiert, insofern kann ich mir nicht erklären, warum die Mannschaft die Aggressivität, Leidenschaft und Passgenauigkeit so hat vermissen lassen“, haderte KSV-Trainer Thorsten Hirdes.

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