Fußball-Verbandsliga: Wefringhaus-Elf besiegt Melsunger FV mit 5:0

Sand ist Herbstmeister

Dreierpack: Der Sander Steffen Bernhardt erzielte drei Treffer beim 5:0-Heimsieg gegen den Melsunger FV. Foto:  Michl

Sand. Das erste Etappenziel hat der SSV Sand in der Fußball-Verbandsliga Nord erreicht. Mit dem 5:0 (2:0)-Heimsieg gegen den Melsunger FV tütete die Mannschaft von Trainer Peter Wefringhaus den nicht offiziellen Titel „Herbstmeister“ ein.

Wefringhaus, frisch und braungebrannt aus dem Urlaub zurück, zollte seiner Mannschaft ein dickes Lob: „Sie hat sich im Stil einer Spitzenmannschaft präsentiert und sich dafür hochverdient gegen meinen Ex-Verein mit dem Dreier belohnt.“ Vor seinem SSV-Engagement saß Wefringhaus fünf Jahre lang in Melsungen auf dem Trainerstuhl.

Die Melsunger begannen überraschend offensiv, ohne jedoch Platzherrentorwart Johannes Schmeer in Verlegenheit bringen zu können. Ausgenommen durch Tobias Frommann (23.), der allein vor dem SSV-Keeper sich jeden Winkel des Kastens hätte aussuchen können. Schmeers Schuhspitze ließ jedoch den schon angestimmten Torjubel verstummen. Das war und blieb aber die einzige hochkarätige Gästemöglichkeit, wobei sich die Melsunger da schon im Hintertreffen sahen. Als Steffen Klitsch von Marc Wenderoth von den Beinen geholt wurde, nutzte Steffen Bernhardt (18.) den fälligen „Elfer“ zum 1:0. Die SSV-Führung baute Daniel Wagner (33.) aus, wobei die Melsunger damit bis zur Pause noch gut bedient waren. Sand hatte das Spiel und den Gegner jederzeit im Griff.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchten die Gäste aus der Bartenwetzerstadt mit mehr Druck zum Anschluss zu kommen. Doch die SSV-Abwehr ließ nichts anbrennen.

In diese sich als Strohfeuer erweisende Drangperiode erzielte Steffen Bernhardt (61.) mit einem Flachschuss aus etwa 20 Metern Entfernung das 3:0. Sand nahm nun wieder klar das Heft in die Hand, wobei Gästeschlussmann Sebastian Nödel mehrfach die SSV-Spieler verzweifeln ließ. Seine größte Tat war bei einem Freistoßhammer von Steffen Bernhardt (76.), den er akrobatisch fliegend über die Stange drehte. Gegen das 4:0 von Daniel Wagner (77.) und auch das 5:0 von Steffen Bernhardt (90., FE) war Nödel jedoch machtlos.

Den Elfmeter verschuldete Hendrik Schmidt mit einem Foul an Steffen Klitsch.

Von Reinhard Michl

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