Fußball-Verbandsliga: Sand trifft bereits heute auf den Aufsteiger – Anstoß um 19 Uhr

Selbstbewusst nach Baunatal

Fehlt noch drei Wochen: Der Sander Bastian Schäfer (links) wird heute dem SSV in Großenritte erneut fehlen. Foto: zih

Sand. Wenn sich in der Fußball-Verbandsliga am heutigen Abend, 19 Uhr, vor dem SSV Sand in Großenritte die Auswärtshürde Eintracht Baunatal aufbaut, dann ist SSV-Spieler Bastian Schäfer fest davon überzeugt, „dass wir diese meistern und nach dem Schlusspfiff weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen werden.“ Wobei Bastian Schäfer verletzungsbedingt seine Teamkameraden aber nur von der Bank aus unterstützen kann. Wir sprachen mit dem 24-jährigen über die Aufgabe und den Gegner.

Wann haben sie Sich die Verletzung zugezogen?

Bastian Schäfer: Gleich im ersten Saisonspiel gegen Hünfeld bereits nach zehn Minuten. Einen komplizierten Armbruch, der noch am gleichen Abend operiert wurde.

Wann rechnen sie wieder damit spielen zu können?

Schäfer: Vor vier Wochen habe ich wieder mit dem Lauftraining begonnen. Natürlich brenne ich auf einen Einsatz auf meiner Lieblingsposition Innenverteidiger. Ich denke, dies wäre aber jetzt noch zu früh und wird bestimmt noch drei Wochen dauern. Die Entscheidung dafür trifft aber letztlich unser Coach Peter Wefringhaus.

Erstaunt es Sie, dass Sand bisher einen tollen Lauf hat und ganz oben steht?

Schäfer: Überhaupt nicht. Unsere Mannschaft verfügt über einen hohen Qualitätsstandard, dies zeichnete sich schon in der vorjährigen Saison nach der Winterpause ab.

Kommen wir zum Gegner.

Schäfer: Eintracht Baunatal als souveräner Gruppenligameister und Direktaufsteiger ist für mich ein unbeschriebenes Blatt. In der Winterpause haben wir gegen die Elf von Coach Manfred Katluhn ein Testspiel absolviert, ich weiß aber nicht mehr, wie es ausgegangen ist.

Ein Aufsteiger, als eine sichere SSV-Bank?

Schäfer: Auf gar keinen Fall. Die Großenritter haben in ihrem Meisterschafts- und Aufstiegsjahr richtige Duftmarken gesetzt. Auch wenn sie dies in der Verbandsliga noch nicht fortschreiben konnten, so erwarte ich in einer hart umkämpften Begegnung einen Gegner, der uns alles abverlangen wird. Die Baunataler dürfen sich ja keine Geschenke an uns erlauben.

Wo sehen Sie die Stärken des Gegners?

Schäfer: Da fallen mir spontan die Namen des Baunataler Vollstreckertrios ein. Nils Willes, der in der vergangenen Saison über 40 mal traf, zudem Andreas Bürger und Maximilian Norwig mit jeweils 15 Buden. Aber die werden wir sicher im Griff haben.

Ihr Tipp?

Schäfer: Wir werden als 2:1-Sieger heimfahren. (zih)

Von Reinhard Michl

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