FCS beim Tabellenzweiten mit Personalsorgen

Selbstbewusst nach Hünfeld

Marek

schwalmstadt. Was ist der erste Sieg nach zehn Partien ohne Dreier wert? Geht das 2:1 gegen den SV Neuhof - der erste Heimerfolg überhaupt - vielleicht mal als Wendepunkt der Saison 2016/2017 in die Annalen des 1. FC Schwalmstadt ein? Die Antwort gibt‘s auf dem Platz, genauer gesagt beim SV Hünfeld (So. 14 Uhr), wo der heimische Fußball-Verbandsligist, immerhin nicht mehr Schlusslicht der Tabelle, weiter punkten will.

„Dieser Sieg setzt Kräfte frei“, glaubt Fabian Seck an eine heilsame Wirkung des lang ersehnten Erfolgserlebnisses, das zudem offenbarte, dass der Relegationsteilnehmer der letzten Saison das Toreschießen nicht verlernt hat. Und, wichtiger noch, mittlerweile wieder in der Lage ist, im Laufe des Spiels zuzulegen. „Das gibt Selbstvertrauen“, freut sich der Innenverteidiger, der es beim Tabellenzweiten mit dem Hünfelder Top-Torjäger Marek Weber (12 Treffer) zu tun bekommt. Und weiß, was auf ihn zukommt: „Er ist ein robuster und technisch starker Angreifer, dem man im Strafraum keinen Raum lassen darf.“

Für SVH-Trainer Dominik Weber gleicht der Gast dagegen noch einer „Wundertüte“. Auf jeden Fall stärker als der vorletzte Tabellenplatz schätzt er den FCS ein, geht sicherheitshalber von einem „Spiel auf Augenhöhe“ aus, „was ich meinen Jungs aber noch ins Stammbuch schreiben muss.“ Die dürften nach dem unglücklichen 1:2 im Spitzenspiel gegen den SSV Sand dennoch hoch motiviert sein, um mit einem Sieg zumindest als Tabellenzweiter in die Winterpause zu gehen. Dazu muss der Hünfelder Coach auf Sebastian Schuch (privat verhindert) und Niklas Rehm (langzeitverletzt) verzichten.

Wöhrmann angeschlagen

Ungleich größer sind die Personalprobleme seine Kollegen Christoph Keim. Aus „ohne Vier“ (Lerch, Liebermann, Kutzner und Trümner) wird möglicherweise „ohne Sechs“, weil Mehmed Omerovic (Knöchelverletzung) ausfällt und der Einsatz von Torwart Mario Wöhrmann (Schulterprobleme) fraglich ist. Für ihn stünde Alessandro Seck zur Verfügung, die etatmäßige Nummer zwei, Sacir Nikocevic, hat den Verein nach Differenzen mit Mannschaft und Trainer verlassen.

Was nichts an der Losung des FCS-Trainers ändert. „Mit Mut und Leidenschaft“ sollen seine Schützlinge dem Aufstiegskandidaten Paroli bieten. Und damit den vorausgegangenen Erfolg erheblich aufwerten. (ohm) Foto: nh

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.