Verbandsliga: Melsunger FV will sich im Heimspiel gegen Neuhof aus Mini-Krise befreien

Torlos ist der Melsunger FV seit 235 Minuten

Kehrt mit Henrik Heinemann (vorn) der Erfolg zurück? Gegen Neuhof kann der FV Melsungen 08 wieder auf seinen Angreifer bauen. Foto: Hahn/nh

Melsungen. Unter völlig verschiedenen Vorzeichen empfängt Fußball-Verbandsligist Melsunger FV am Sonntag um 15 Uhr den Tabellennachbarn SV Neuhof. Während das Team vom Trainerduo Timo Rudolph und Sascha Beetz drei Niederlagen in Folge einstecken musste, sind die Gäste seit drei Spielen ungeschlagen.

Seit 235 Minuten warten die Bartenwetzer zudem auf einen eigenen Treffer, zuletzt traf Nick Krug bei der 1:3-Niederlage gegen Hessenliga-Absteiger Flieden. Es folgten die Pleiten gegen Willingen (0:2) und gegen Aufsteiger CSC Kassel (0:3). „Unsere momentane Situation liegt nicht nur an der Offensive. Zuletzt haben wir drei Gegentore aus Standardsituationen kassiert, da müssen wir auch besser verteidigen“, sieht Spielertrainer Timo Rudolph Steigerungsbedarf in allen Bereichen.

Die Niederlagenserie ließ Melsungen vom vierten auf den achten Tabellenplatz abrutschen, zum ersten Abstiegsplatz beträgt der Abstand nur noch vier Zähler. Personell steht Melsungens kompletter Kader zur Verfügung, auch wenn sich Mario Kilian und Alexander Raabe unter der Woche mit kleineren Blessuren plagten. Henrik Heinemann (private Verpflichtungen) und Marc Wenderoth (Erkältung) kehren ins Team zurück. „Neuhof ist ein unangenehmer Gegner, denen wir die Spielfreude nehmen müssen“, erinnert sich der MFV-Coach gern an den 3:0-Heimsieg aus der vergangenen Saison.

Gemeinsam mit Igor Radisavljevic (CSC Kassel) führt Neuhofs Spielertrainer Radek Görner die Torjägerliste der Verbandsliga an. Zehn der 25 Neuhofer Treffer erzielte Görner selbst. Allerdings stellt sein Team mit 31 Gegentreffern auch die zweitschlechteste Defensive der Liga. Doch beim 1:1 gegen Sand stand die Abwehr sicher, den Sieg verhinderte die schlechte Chancenverwertung. „Wir hatten 85 Prozent Ballbesitz, aber kaum einen Torschuss. Das muss besser werden“, fordert Neuhofs Co-Trainer Martin Döppenschmidt. (stu)

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