Verbandsliga: Schlüsselspiel für MFV gegen Willingen

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Kehrt in die Stammelf zurück: Melsungens „Sechser“ Boris Bajic.

Melsungen. Nein, Kellerkinder können sie nicht so gut, die Melsunger Fußballer. 1:2 in Korbach, 0:4 beim KSV Baunatal II und 2:3 bei der SG Schauenburg - so hat sich der heimische Verbandsligist nach der Winterpause wieder der Abstiegszone genähert.

Mittwoch kommt der SC Willingen (18.30 Uhr) auf die Freundschaftsinsel. Das verheißt nichts Gutes, denn die Upländer müssen als Tabellendreizehnter ebenfalls um den Klassenerhalt bangen.

„Vielleicht sollten wir die Tabelle umdrehen“, sagt Spielertrainer Timo Rudolph im Spaß. Und im Ernst: „Das ist ein kleines Endspiel für uns, denn im Falle einer Niederlage hätten wir danach mächtig Druck.“ Den hat derzeit noch der Gast, dessen Formkurve indes klar nach oben zeigt. „Wir sind wieder gefestigt“, erklärt Trainer Uwe Schäfer nach elf Punkten aus den letzten sechs Spielen.

Der Grund für diesen kleinen Lauf: die Rückkehr der Leistungsträger Christian Pohlmann, Daniel Butterweck, Tobias Schumann und Manfred Feistner, wovon insbesondere die eigene Defensive profitierte. Zudem hatte Winterneuzugang Florian Heine (fünf Tore in sieben Spielen) hervorragend eingeschlagen, sich aber gegen den KSV Hessen Kassel II zwei Rippen gebrochen. Für den Ex-Altenlotheimer ist die Saison damit wohl gelaufen.

Was am Optimismus des SCW-Coaches nichts ändert. „Wir wollen in Melsungen nachlegen“, sagt er nach dem Laste-Minute-Sieg beim KSV Baunatal II (Matthias Bott traf zum 1:0 in der Nachspielzeit). Dabei muss sich seine Mannschaft wohl auf einen stürmischen Gastgeber einstellen. Denn der hat nach dem schwachen Spiel in Korbach etwas gutzumachen (Spielertrainer Sascha Beetz: „Ich erwarte eine Reaktion“). Und dazu „frisches“ Personal. Boris Bajic, Kevin Hermansa und Carlos Michel kehren in die Mannschaft zurück - und sollten insbesondere die eigene Offensive beleben. Als Stratege auf der Doppelsechs zusammen mit Hendrik Schmidt (Bajic), auf der Außenbahn zusammen mit Henrik Heinemann (Hermansa) und in der Sturmspitze zusammen mit Mario Kilian oder Tobias Frommann (Michel).

Sie alle können richtig Gas geben, denn die MFV-Bank ist erstmals seit Wochen wieder gut besetzt. Ein Luxusproblem haben die Bartenwetzer im Tor. Routinier Beetz oder der aufstrebende Sebastian Nödel, lautet die Frage. Zumindest bei dieser Antwort, kann das Trainergespann wenig falsch machen.

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