Wagners Schüsse sichern Sand 2:0-Erfolg gegen Lehnerz II

Weiter im Vorwärtsgang: Wie hier der Sander Lukas Knigge (rechts) gegen Marcel Dücker. Mit einem 2:0-Heimerfolg gegen Lehnerz II führen die Sander weiterhin ungeschlagen die Tabelle an. Foto: Michl

SSV mit viel Geduld - Tore fielen erst in der zweiten Halbzeit

Sand. Der SSV Sand bleibt in der Fußball-Verbandsliga weiter das Maß aller Dinge. Am Samstagnachmittag feierte die Elf von Trainer Peter Wefringhaus einen 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den TSV Lehnerz II und blieb damit auch in ihrer elften Saisonaufgabe ungeschlagen. Bis der Zu-Null-Dreier aber unter Dach und Fach war, mussten die Sander sich jedoch in Geduld üben.

Dies bekräftigt auch die Aussage von Wefringhaus. „Die Hessenligareserve aus Osthessen hat sich als ein starker Gegner präsentiert, super mitgespielt und uns das Leben schwer gemacht. Wir besaßen aber mit viel Druck optisch ein klares Plus, auch jede Menge Topchancen und haben deshalb verdient gewonnen.“

Sein gegnerischer Kollege Sedat Gören widersprach ihm nicht, haderte aber doch etwas mit dem Schicksal. „Da ich einige Schlüsselspieler an unsere Erste abgeben musste, konnte ich nicht meine Wunschformation ins Feuer schicken. Hinzu kamen unmittelbar vor der Pause die verletzungsbedingten Ausfällé von Abwehrchef Thomas Kretzer und Torwart Witold Sabela. Trotzdem Kompliment an meine Mannschaft, sie hat sich beim Tabellenführer hervorragend verkauft.“

Sand setzte von Anfang an den Gegner unter Druck , fand aber in der gut gestaffelten Gästeabwehr einfach nicht die zum Erfolg notwendige Lücke. Und wenn doch, dann war Schlussmann Witold Sabela auf dem Posten. Lehnerz versuchte es mit der Kontertaktik, dabei konnte sich SSV-Keeper Johannes Schmeer zwei Mal gegen Leon Wittke auszeichnen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Sander noch einmal den Druck und das Tempo, erarbeiteten sich hochkarätige Einschussmöglichkeiten im Minutentakt. Doch ein um das andere Mal verzweifelten sie am eingewechselten Torwart Christoph Grösch, der sich dann jedoch einen Lapsus gegen Daniel Wagner (69.) leistete - 1:0.

Wagner bereitete auch die endgültige Entscheidung vor. Wie schon beim Führungstreffer hatte er sich erneut durchgetankt, seinen Schuss fälschte aber Natnael Weldetnsae (90.) unhaltbar für seinen Schlussmann in der eigenen Kasten ab.

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