Verbandsliga: MFV kann sich oben festsetzen

Zündet Krug auch beim Angstgegner?

Spielt im Sturm des Melsunger FV: Nick Krug

Melsungen. Und schon wieder ein Angstgegner. Nach Weidenhausen (1:2), Eschwege (2:2) tritt Fußball-Verbandsligist Melsunger FV am Sonntag beim TSV Rothwesten an (Anstoß 15 Uhr).

„Ich hatte das gar nicht auf dem Zettel, dass die auch ein Angstgegner von uns sind“, sagt MFV-Coach Timo Rudolph. Sind sie aber. Noch nie gewannen die Bartenwetzer bei den Fuldatalern. Überhaupt siegte der MFV nur beim ersten Aufeinandertreffern der beiden Klubs in der Verbandsliga. Das war am 4. August. Torschütze damals: Mario Kilian. Der ist auch jetzt wieder in Topform, traf beim vergangenen Heimspiel gegen Aufsteiger Bosporus dreimal. Aber auch Sturmpartner Nick Krug (fünf Spiele, drei Tore) spielt seit Wochen groß auf. „Er ist ein Gewinner des Konkurrenzkampfes. Zuerst war er zweite Wahl. Jetzt ist er aus der Startelf nicht mehr wegzudenken“, sagt Rudolph.

Mit einem Sieg gegen den Tabellensiebten kann der MFV einen Sprung unter die Top-Drei machen. „Beide Teams stehen am Scheideweg. Mit einer Niederlage wird man ins Mittelfeld durchgereicht“, sagt Rothwestens Trainer Gerhard Siewert, der am Sonntag im Urlaub ist. Für sein Team geht es in dieser Saison nur um den Klassenerhalt, denn der Qualitätsverlust (unter anderem ging Torjäger Andreas Geißler zum BC Sport) war groß. Zudem hat Siewert personelle Probleme. „Wir gehen auf dem Zahnfleisch“, sagt er. Spielmacher Mirko Müller zog sich vor zwei Wochen einen Kreuzbandriss zu. Nikolaj Eckhardt, Christoph Reuter und Robert Omazic sind angeschlagen. Für das Trio könnte ein Einsatz zu früh kommen. „Die Verbandsliga ist sehr viel stärker als vergangene Saison, auch Melsungen hat sich gut verstärkt“, sagt Siewert.

Die Gäste wollen die momentane Form von fünf Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen. Wichtig wird es sein, gegen die kampfstarken Gastgeber in den Zweikämpfen nicht zurückzustecken und vor allem ein frühes Gegentor zu vermeiden. „Liegen wir gegen solch ein Gegner zurück, wird es brutal schwer“, sagt Rudolph. Fehlen werden Kevin Hermansa (Knie), Sebastian Nödel (Daumen) und Christian Dobler Eggers (Studium). (dts) Foto: Hahn/nh

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