Verbandsliga: CSC 03 will mit einem Sieg gegen Petersberg wieder in die Erfolgsspur

Zwei Aufsteiger unter sich

So sehen sie sich am liebsten: Wie beim 4:0-Heimspielerfolg gegen SV Neuhof wollen die Rothosen auch im Aufsteigerduell gegen den RSV Petersberg an der Jahnstraße wieder jubeln. Igor Radisavljevic (rechts) war Torschütze zum 1:0-Führungstreffer. Foto: Fischer

Kassel. Vor dem siebten Spieltag steht der CSC 03 Kassel in der Fußball-Verbandsliga klar als bester Aufsteiger da. Gewinnen die Rothosen jene Spiele, die sie bisher weniger als andere Teams absolviert haben, könnten sie bis auf Platz drei vorrücken.

Also, alles gut beim Traditionsklub? Wenn es da vor dem Aufsteigerduell mit dem RSV Petersberg (Sonntag, 15 Uhr, Jahnstadion) nicht die 0:5-Packung beim SSV Sand gesetzt hätte. Zeit für eine Zwischenbilanz.

1. Erstes Tor: Den ersten Verbandsliga-Treffer seit 26 Jahren erzielte Christian Käthner – allerdings bei der 1:3-Niederlage in Willingen. „Das Tor ist durch den negativen Spielstand etwas untergegangen“, sagt Trainer Lothar Alexi. Umso schöner dann das 1:0 im nächsten Spiel gegen Neuhof, das letztlich deutlich gewonnen wurde. Flanke, Volley, Tor. „Der Treffer von Igor Radisavljevic hat uns richtig beflügelt.“

2. Erster Sieg: Das war das 4:0 gegen Neuhof. Null Punkte nach zwei Spieltagen – der CSC stand gegen die Osthessen schon etwas unter Druck. „Der Adrenalinspiegel war bei den Jungs richtig zu spüren“, schildert der CSC-Trainer. „Wir haben dann aber sehr druckvoll gespielt und das 1:0 richtiggehend erzwungen.“ Nachher lief es dann fast von allein.

3. Erste Überraschung: „Dass Neuzugang Jan Iksal mit seinen 19 Jahren eine so abgeklärte Rolle als Innenverteidiger spielt, hat mich doch etwas überrascht“, sagt Alexi. „Das war aber schon in der Vorbereitung zu erkennen. Er hat eine ungeheure Zweikampf- und Kopfballstärke.“

4. Erste Serie: Nach dem Willingen-Spiel blieb der Aufsteiger in sechs Pflichtspielen (Liga, Pokal) ungeschlagen. Bis auf das Heim-0:0 gegen die ambitionierten Bad Sodener gab es fünf Siege – unter anderem beim 2:1-Derbysieg gegen Rothwesten, beim 4:3-Erfolg in Hünfeld oder beim 1:0-Sieg im Pokal gegen Hessenligist KSV Baunatal.

5. Erster Rückschlag: „Nach 36 Minute 0:5 hinten zu liegen – das habe ich in der Form auch noch nicht erlebt. Da stand ich schon fast rat- und hilflos an der Außenlinie und hätte am liebsten bei einer Auszeit einmal den Resetknopf gedrückt“, sagt der CSC-Trainer zur 0:5-Pleite bei Spitzenreiter Sand am vorigen Wochenende.

6. Erste Zwischenbilanz: „Das Fazit ist aktuell geprägt von der 0:5 Packung in Sand. Die beiden Auswärtsniederlagen haben ein bisschen Sand im Getriebe verursacht“, sagt Alexi. „Aber, und natürlich ist das nur eine Momentaufnahme – wir sind aktuell der beste Aufsteiger. Derzeit sind wir Siebter.“

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