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Wattenbach erkämpft 1:1

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Die Führung: Tim Henning lässt nach schöner Vorarbeit von Pascal Lienert Türkgücüs Torwart Ibrahim Gül keine Chance und trifft zum 1:0 für Wattenbach.  
Foto : Zgoll
Die Führung: Tim Henning lässt nach schöner Vorarbeit von Pascal Lienert Türkgücüs Torwart Ibrahim Gül keine Chance und trifft zum 1:0 für Wattenbach. Foto : Zgoll

Söhrewald. Mit einem Kraftakt erkämpfte sich die TSG Wattenbach in der Gruppe 2 der Fußball-Gruppenliga einen Punkt gegen den SV Türkgücü. Beim 1:1 (0:0) musste die Elf von Trainer Bernd Hüter 44 Minuten lang in Unterzahl agieren und hatte am Ende dennoch Möglichkeiten zu gewinnen.

„Meine Jungs haben überragend gespielt, Disziplin und Moral bewiesen“, jubelte Hüter nach dem Spiel.

Die erste Halbzeit war dabei lange unspektakulär. Türkgücü spielte als Tabellendritter selbstbewusst und ließ den Ball laufen. Yasin Bingül vergab aus aussichtsreicher Position (27.). Bis auf ein wegen Foulspiel nicht anerkanntes Tor von Tim Henning (22.) blieb Wattenbach weitgehend harmlos.

Kurz vor vor dem Pausenpfiff überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst rettete TSG-Torwart Markus Frank mit einer spektakulären Parade gegen Bingül (43.). Bei der anschließenden Ecke köpfte Fataou El Hadj Sani den Ball aufs Tor, doch auf der Linie beförderte Wattenbachs Verteidiger Fabian Mannewitz das Leder mit der Hacke gegen die Latte und zurück ins Feld. Beim nachfolgenden Konter klärte SVT-Torwart Ibrahim Gül vor Henning, sodass es beim 0:0-Pausenstand blieb.

50 Sekunden waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Jan Hille nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste. „Der Platzverweis war der Knackpunkt. Leider zu unserem Nachteil“, meinte Türkgücüs Trainer Hüseyin Üstün.

Wattenbach stellte auf zwei defensive Viererketten um – und nahm Türkgücü jegliche Anspieloptionen. Stattdessen war die TSG durch Konter das gefährlichere Team. Einen dieser Gegenstöße nutzte Henning zur Führung (58.). Türkgücü glich durch Alibrahim Semoski, der nach einem Freistoß von Enver Gül ins Eck traf, zwar aus (77.), hatte bei einem Konter aber Glück, dass der eingewechselte Pino Malena nur den Pfosten traf (83.).

„Wir waren in der ersten Halbzeit überlegen, hatten dann aber zu wenig Ideen, gegen die disziplinierte Defensive anzukommen. Insgesamt haben wir zwei Punkte verschenkt“, haderte Üstün.

Von Tobias Kisling

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