Schlechte Erinnerungen an Türkgücü Kassel

Wegweisende Partie für die SG Calden/Meimbressen

So soll´s diesmal nicht sein: Vor einem Jahr jubelte Türkgücü in Calden und läutete schonfrüh den Überlebenskampf der SG ein. Diesmal wollen Sascha Knoll (Nr. 7) und Co. siegen, um optimistisch nach vorne schauen zu können.

Calden. Nach zwei Unentschieden in den ersten beiden Partien trifft die SG Calden/Meimbressen in der Fußball-Gruppenliga am Sonntag (15 Uhr) auf den SV Türkgücü Kassel.

Keine guten Erinnerungen haben die Caldener an das letzte Heimspiel in der Anfangsphase der Vorsaison. Da unterlagen die Lindemann-Schützlinge den Kasseler Nordstädtern nämlich mit 1:4 und standen von da an quasi immer im unteren Tabellendrittel. Die Vereinigten können also so viel besser machen diesmal und mit dem ersten Saisonsieg und fünf Punkten sich erst einmal oben einklinken.

Aber bis dahin steht wieder eine Fleißaufgabe vor der SG, die immer noch ersatzgeschwächt durch Urlaub und Verletzungen ist. Die Kass8eler haben nämlich nach dem 1:4-Fehlstart in Sandershausen beim 3:0 gegen Elbenberg wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Insgesamt wird der Tabellenachte der Vorsaison etwas stärker eingeschätzt. „Der Gegner hat gegen Elbenberg gleich zu Beginn ein Tor gemacht und wir in Schauenburg auch zu früh eins kassiert. Das darf nicht wieder passieren, die Null hinten muss wieder länger Betsand haben“, fordert SG-Trainer Wolfgang Lindemann, der zum dritten mal eine veränderte Startelf auf den Platz schicken muss. Aber es laufe doch bisher besser als gedacht, meint Lindemann, obwohl seine Mannschaft überhaupt noch nicht eingespielt sei.

Auch das Spiel nach vorne sei besser geworden und die Angreifer seien in der Lage vorne die Dinger auch zu verwerten, ist sich der ehemalige Stürmer Lindemann sicher. Trotz allem, eine Niederlage am Sonntag muss nicht, kann aber wieder zu einem Negativlauf führen, das scheint eine ganz wegweisende Partie auf dem Kaiserplatz zu werden. (zyh)