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05 weiter ungeschlagen

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Harter Zweikampf: Immer wieder kurbelte Göttingens Jan-Henrik Matthes (rechts), hier gegen Wolfsburgs Marvin Luczkiewicz, das Spiel der Gastgeber an.  Foto: Jelinek
Harter Zweikampf: Immer wieder kurbelte Göttingens Jan-Henrik Matthes (rechts), hier gegen Wolfsburgs Marvin Luczkiewicz, das Spiel der Gastgeber an. Foto: Jelinek

Göttingen. Am Ende wurde auf der Bank des RSV Göttingen 05 kräftig gezittert, den Schlusspfiff sehnten Trainer, Spieler und Betreuer geradezu herbei. Als der Braunschweiger Schiedsrichter Ingolf Söllig endlich die Partie abgepfiffen hatte, blieben die Göttinger nach dem schwer erkämpften 1:0 (1:0) auch im achten Saisonspiel der Fußball-Oberliga Niedersachsen ungeschlagen.

„Ich hatte nicht übertrieben, als ich im Vorfeld von einer schweren Aufgabe gegen diesen Aufsteiger sprach“, meinte RSV-Trainer Jozo Brinkwerth und musste sich in der Tat bestätigt fühlen. Zwar sprach er hinterher von „einem nicht unverdienten Sieg, weil wir den einen genialen Moment hatten“. Und wer anders als Torjäger Özkan Beyazit fühlte sich für diesen genialen Moment zuständig. Nach einem Eckball mit anschließender Kopfballvorlage von Innenverteidiger Christian Horst machte Beyazit bei seinem achten Saisontreffer kein Federlesen und schoss den Ball direkt aus acht Metern humorlos in die Wolfsburger Maschen (18. Minute).

RSV-Torhüter Koch souverän

Bereits nach drei Minuten hatte allerdings Horst, der für Brinkwerth der überragende Spieler der Gastgeber war, das 1:0 auf dem Fuß, schoss aber aus kurzer Distanz genau auf den Körper von Wolfsburgs Keeper Lennart Gutsche. Das Spiel der Gäste sah zwar ganz gefällig aus, doch ohne jede Wirkung auf das von Dennis Koch souverän gehütete RSV-Gehäuse. So hatten die Göttinger noch vor der Pause eine weitere Torchance, als Innenverteidiger Julian Keselings Kopfball von Gutsche auf der Torlinie gefangen wurde (37.). Und nur fünf Minuten später war es Beyazit nach einem Pass des starken Jan-Henrik Matthes, der aber eine weitere Möglichkeit verstreichen ließ.

In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie zusehends, die Gastgeber verwalteten das Ergebnis, Wolfsburgs Bemühungen um den Ausgleich blieben im Ansatz stecken. Gleichwohl hatten die Gäste den Torschrei schon auf den Lippen, als Steffen Erkenbrecher nach einem Eckball zum Kopfball kam, doch das Leder von Koch mit den Fingerspitzen exzellent aus dem oberen linken Torwinkel zur Ecke gelenkt wurde (58.).

Die knapp 1800 Zuschauer im weiten Rund des Jahnstadions sahen dann noch zwei Chancen für ihr Team, als Matthes in der 68. Minute aus 20 Metern abzog, der Ball aber knapp am linken Pfosten vorbeizischte. Und eine Minute vor dem Schlusspfiff gab’s einen Freistoß einen Meter vor der Strafraumgrenze – ein Fall für Beyazit. Doch der jagte das Spielgerät weit über den Wolfsburger Kasten.

Dritter Heimsieg in Folge

Nach diesem dritten Heimsieg in Folge bleiben die Göttinger auf Platz zwei und damit weiterhin Verfolger des Spitzenreiters Eintracht Braunschweig II. (gsd)

Von Walter Gleitze

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