Ehemaliger afghanischer Nationalspieler gibt als Trainer auf

Yusuf Barak verlässt Altenhasungen/O./Istha

Ging als Trainer: Yusuf Barak verlässt nach nur einem halben Jahr Kreisoberligist SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha. Mit dem Spielertrainer gehen zwei weitere Spieler. Foto: nh

Altenhasungen. Für die Verantwortlichen und Spieler des Fußball-Kreisoberligisten SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha überraschend hat mit sofortiger Wirkung Yusuf Barak sein Amt als Spielertrainer der Erpetalvereinigten niedergelegt.

Der mit seiner Familie in Kassel lebende 28-jährige ehemalige afghanische Nationalspieler kam erst zu Beginn der laufenden Punktspielrunde zu den Vereinigten. Er trug vorher das Trikot des KSV Hessen Kassel, KSV Baunatal, FC Paderborn und TSV Wolfsanger. Seinen Weggang begründete Barak mit persönlichen Gründen.

Ob die Tabellensituation - die SG war in dieser Saison nicht in der Spitzengruppe - eine Rolle spielte, sagte Barak nicht. Mit ihm verließen auch Abu Boaki Siryon Lawson sowie Omar Khalil die Erpetaler. Letztgenannter hatte seinen Schritt aber schon länger bekanntgegeben, da er momentan seine Diplomarbeit schreibt.

Bis zum Saisonende übernimmt SG-Urgestein Timo Tripp das Traineramt bei den Erpetalern. Die mit 24 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz rangieren. Tripp: „Bei sieben Zählern Vorsprung vor der Abstiegszone sollten wir uns eigentlich im grünen Bereich befinden. Aber die Serie ist ja noch lang.“

Bei der SG hatte es in den vergangenen Tagen wohl auch intern Schwierigkeiten gegeben. Zumindest sprach Torwart Daniel Holpert in einem Interview von „internen Problemen.

In das Restprogramm starten die Vereinigten am 10. März mit einem Heimspiel gegen den Kreisrivalen TSV Elbenberg. (zih)