2:1-Erfolg gegen Freiburg

Schieber trifft in letzter Sekunde zum Hertha-Sieg

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Jubel bei der Hertha: Zum Saisonauftakt holte das Team von Pal Dardai drei Punkte gegen Freiburg.

Berlin - Irrer Endspurt in der Partie Hertha BSC gegen Freiburg. Nachdem Höfler in der 93. Minute für den SCF noch zum Ausgleich traf, erlöste Schieber in der 95. Minute die Berliner.

Julian Schieber hat in der Nachspielzeit die Fans von Hertha BSC nach quälend langen 162 Tagen erlöst. Der Stürmer sorgte am Sonntag mit seinem Treffer (90.+5 Minute) gegen Aufsteiger SC Freiburg für den ersten Meisterschaftssieg des Hauptstadtclubs seit dem 19. März diesen Jahres. 

Berlin wollte nach einer „quälend langen Vorbereitung“ (Manager Michael Preetz) mit der misslungene Qualifikation für die Europa League und einem mühevolle Weiterkommen in der ersten Pokalrunde beim Drittligisten Regensburg unbedingt den ersten Ligasieg seit Mitte März (2:1 gegen Ingolstadt). Ex-Bayer Mitchell Weiser, der seinen Vertrag kurz vor Saisonstart bis 2020 verlängert hatte, setzte mit einem Distanzschuss das erste Achtungszeichen (30. Minute). Der neue Kapitän Vedad Ibisevic traf den Ball nicht richtig (35.).

Die Gastgeber, bei denen Neuzugang Ondrej Duda (Knieverletzung) fehlte, der junge Liverpool-Leihgabe Allan (19) auf der Bank saß und der Ex-Augsburger Alexander Esswein eingewechselt wurde, übernahmen die Kontrolle über die Partie. Allerdings fehlten dem Berliner Spiel zunächst noch Tempo und Präzision. So kam Vincenco Grifo zur besten Chance, der Freiburger zögerte aber nach einem Konter zu lange, Hertha-Verteidiger Peter Pekarik konnte klären (38.). Der Sportclub musste in Berlin ohne die verletzten Marc Oliver Kempf, Marc Torrejón und Mike Frantz auskommen.

Turbulente Nachspielzeit

Nach der Pause erhöhte Hertha das Risiko - und kam zu guten Gelegenheiten. Nach einem schönen Spielzug über Weiser und Haraguchi wurde Darida noch in letzter Sekunde gestoppt (54.). Ein Rettungs-Kopfball von SC-Kapitän Höfler landete an der Latte. Schließlich schloss Spielmacher Darida eine Kombination über Haraguchi und Ibisevic mit einem satten 16-Meter-Schuss ins rechte unter Ecke ab.

Der Sportclub verstärkte danach seine Offensiv-Bemühungen und schoss mehrmals gefährlich aus der zweiten Reihe. Grifo (69.) hätte den Gästen beinahe noch den Ausgleich beschert. Doch sein Schlenzer verfehlte das Berliner Tor knapp. Doch dann köpfte Höfler zum Ausgleich ein. Für einen Punkt reichte es aber nicht, weil Schieber noch antworten konnte. So verloren die Freiburger nach zwei Siegen und vier Remis nacheinander erstmals seit sechseinhalb Jahren wieder gegen Hertha.

dpa

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