RFEF-Berufungskomitee

Ballwurf-Affäre: Sperre für Atlético-Trainer Simeone bestätigt

+
Diego Simeone gestikuliert wild am Spielfeldrand.

Madrid - Der spanische Fußballverband RFEF hat die Sperre des Trainers von Atlético Madrid, Diego Simeone, für drei Spiele wegen der Ballwurf-Affäre bestätigt.

Die Sanktion gilt nur für die spanische Liga und nicht für das Halbfinal-Rückspiel der Champions League am kommenden Dienstag beim FC Bayern München. Simeone wird den Rot-Weißen damit in den drei ausstehenden Punktspielen der Primera División fehlen, in denen Atlético als Tabellenzweiter noch Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft hat.

Das Berufungskomitee des RFEF wies den Einspruch des Clubs gegen die Sperre zurück. Simeone hatte im Punktspiel der Madrilenen am vorigen Samstag gegen den FC Málaga (1:0) die Rote Karte erhalten, nachdem aus der Zone der Atlético-Trainerbank ein Ball aufs Spielfeld geworfen worden war. Damit sollte offensichtlich ein Konterangriff der Andalusier unterbrochen werden.

Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs

Das RFEF-Berufungskomitee begründete seine Entscheidung am Donnerstagabend damit, dass Simeone als Cheftrainer die Verantwortung trage, auch wenn er den Ball nicht selbst geworfen habe. Der Werfer konnte nicht identifiziert werden. Gegen die Entscheidung ist noch ein Einspruch vor dem obersten spanischen Sportgericht möglich.

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.