65 bis 70 Millionen Euro im Jahr

Bericht: Mega-Deal zwischen DFB und Ausrüster Adidas

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Sportartikelhersteller Adidas bleibt Ausrüster des DFB.

München - Sportartikelhersteller Adidas hat sich offenbar gegen Nike durchgesetzt und wird auch zukünftig den DFB sponsern. Die Summe, die der Verband jährlich kassieren soll, ist mehr als doppelt so hoch wie bisher.

Adidas hat offenbar den Poker um den Weltmeister gewonnen. Nach Informationen der Sport Bild hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den 2018 auslaufenden Vertrag mit den Sportartikel-Hersteller aus Herzogenaurach bis 2022 verlängert. Auch der US-Hersteller Nike hatte großes Interesse an einem Engagement gezeigt.

Eine Bestätigung vonseiten des DFB oder von Adidas liegt allerdings bislang nicht vor. "Vertragsverhandlungen werden bei Adidas grundsätzlich nicht öffentlich kommentiert", sagte Adidas-Sprecher Oliver Brüggen auf SID-Anfrage.

Mega-Deal: Statt 25 nun bis zu 70 Millionen Euro jährlich

Das Vertragsvolumen soll von rund 25 Millionen Euro pro Jahr auf 65 bis 70 Millionen anwachsen. Zwischenzeitlich war von einer Summe von einer Milliarde Euro für zehn Jahre spekuliert worden. Bekannt gegeben werden soll der Deal am Montag. Mit Adidas arbeitet der DFB seit über 60 Jahren zusammen.

Bei der letzten Vertragsverlängerung des DFB mit Adidas im Jahr 2007 hatte es ein Angebot von Nike gegeben, das mit 500 Millionen Euro um das Doppelte über der Adidas-Offerte gelegen hatte. Damals hatte es allerdings eine Entscheidung eines unabhängigen Schiedsgerichts gegeben, wonach der Kontrakt mit Adidas bereits zuvor verlängert worden war.

Der deutsche Sportartikel-Hersteller hatte auf eine mündliche Vereinbarung aus dem Sommer 2006 und eine vorzeitige Vertragsverlängerung gepocht. Das unabhängige Schiedsgericht entsprach der Adidas-Auffassung.

SID

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