"Wäre große Ehre, aber ist kein Muss"

Boateng will Kapitän der Nationalmannschaft sein

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Jerome Boateng (m.) hat erneut sein Interesse füt das Amt des Kapitäns in der Nationalmannschaft bekräftigt. 

Hamburg - Jérôme Boateng hat sein Interesse bekräftigt, Kapitän der deutschen Nationalelf zu sein. Das wäre ihm eine "große Ehre", aber es sei kein Muss.

"Bereit wäre ich, das wäre eine große Ehre, aber es ist kein Muss", sagte der 27 Jahre alte Innenverteidiger am Rande des "Sportbild"-Awards in Hamburg.  "Wir sind alle sehr gespannt, ich bin sehr entspannt. Wir haben eine tolle Mannschaft, und wir haben tolle Führungsspieler. Der Trainer wird am besten wissen, wen er da benennt", sagte der Profi des FC Bayern München.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich schon entschieden, will den Nachfolger von Bastian Schweinsteiger aber erst am Donnerstag verkünden. Zuvor findet am Mittwoch (20.45 Uhr) in Mönchengladbach Schweinsteigers Abschiedsspiel gegen Finnland statt.

Boateng antwortete auf die Frage, ob seine Berufung als erster dunkelhäutiger DFB-Kapitän auch eine politische Signalwirkung hätte: "Das ist klar, das hätte es - das würde jeder sehen. Es hat aber nichts unbedingt mit Politik zu tun, sondern es ist eine Entscheidung für uns als Mannschaft in erster Linie sportlich. Und da gibt es mehrere Kandidaten." Er glaube auch nicht, "dass sich jeder dann so viel verändert. Wir werden weiterhin viele Spieler haben, die eine Führungsrolle haben."

Als Favorit auf die Spielführerbinde wird Torwart Manuel Neuer gehandelt. Der noch verletzte Boateng und Sami Khedira gelten als heißeste Mitbewerber.

dpa

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