Eigene Fehler eingestanden

Bremens Sportchef Baumann: "Übernehme Verantwortung"

+
Frank Baumann hat angesichts der sportlich prekären Lage offen eigene Fehler eingestanden. Foto: Carmen Jaspersen

Bremen (dpa) - Werder Bremens Sportchef Frank Baumann hat angesichts der sportlich prekären Lage des Drittletzten der Fußball-Bundesliga offen eigene Fehler eingestanden.

"Ich übernehme die Verantwortung dafür als Geschäftsführer Sport", sagte Baumann auf der Mitgliederversammlung des Stammvereins und verwies auf das Pokal-Aus schon in der ersten Runde, den frühen Trainer-Rauswurf von Viktor Skripnik, 29 Gegentore in der Liga und der aktuellen Tabellensituation.

Das Festhalten an Skripnik nach dem im Sommer noch mit Mühe geschafften Klassenverbleib bezeichnete Baumann "als Fehler". Baumanns Vorgänger Thomas Eichin hatte sich gegen Skripnik ausgesprochen, war aber kurz darauf von Baumann abgelöst worden.

Baumann zeigte sich trotz zuletzt vier Niederlagen in Serie vom Klassenverbleib überzeugt und stärkte Skripnik-Nachfolger Alexander Nouri den Rücken. "Wir werden den Weg mit ihm gemeinsam gehen. Seine Arbeit wird sich sehr schnell in Punkten niederschlagen", sagte Baumann und fügte unter dem Jubel der Werder-Mitglieder hinzu: "Wir haben am kommenden Samstag eine herausragende Chance, unsere Situation zu verbessern." Am kommenden Wochenende tritt Werder beim Tabellenletzten Hamburger SV zum brisanten Nord-Duell an.

Werder Bremens Mitgliederversammlung

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.