Freiburger Trainer wehrt sich

Streich sauer auf Hoffenheim: Versuch einer "Kampagne"

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Bekannt für seine emotionalen Ausbrüche: Freiburg-Trainer Christian Streich steht häufiger im Fokus.

Freiburg - Es herrscht dicke Luft zwischen dem SC Freiburg und 1899 Hoffenheim. Trainer Christian Streich will die Vorwürfe aus dem Kraichgau nicht so einfach hinnehmen.

Trainer Christian Streich vom SC Freiburg ist vor dem Baden-Derby in der Fußball-Bundesliga bei 1899 Hoffenheim sauer auf den gegnerischen Manager Alexander Rosen. Mit seiner Aussage, der Aufsteiger zeige auf dem Platz "eine Aggressivität, die sich teilweise im Grenzbereich bewegt", versuche Rosen, "eine Kampagne loszutreten und Schiedsrichter und Umfeld zu beeinflussen", sagte Streich vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Rosen hatte am Donnerstag zudem erklärt, dass die angebliche Aggressivität "von der Emotionalität des Trainers an der Seitenlinie gepusht" werde. Streich legte nun eine Auflistung vor, aus der hervorgehe, dass der Sportclub in dieser Saison zwar mehr Zweikämpfe geführt habe als Hoffenheim, dabei aber weniger Fouls begangen habe.

Im Stadion der Hoffenheimer müssen die auswärts noch punkt- und sieglosen Freiburger auf Amir Abrashi verzichten. Der Mittelfeldspieler zog sich im Training eine Gehirnerschütterung zu. Zudem fehlen weiterhin die Abwehrspieler Marc Oliver Kempf (Meniskusoperation), Manuel Gulde (Muskelfaserriss) und Lukas Kübler (Adduktorenzerrung) sowie Stürmer Havard Nielsen (Leisten-Operation).

dpa

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