Kleine Klubs begehren auf

Champions-League-Reform: Ligen erhöhen Druck auf UEFA

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Wie sieht die Zukunft der Champions League aus? Es gibt Wirbel um die Reform der Königsklasse.

Zürich - Der UEFA weht wegen der Champions-League-Reform der Gegenwind ins Gesicht. Die Profiligen machen mobil gegen die Neuerungen, die die großen Top-Nationen stärken würde.

Die Vereinigung der europäischen Profiligen (EPFL) erhöht im Streit um die ungeliebte Champions-League-Reform den Druck auf die UEFA. Sie kündigte nach eigenen Angaben vom Freitag eine gültige Vereinbarung mit der UEFA, die abendliche nationale Ligaspiele zwischen Topclubs unter der Woche ausschließt, um Freiraum für Königsklassenpartien zu schaffen. In der Fußball-Champions-League spielen die besten Vereine Europas dienstags und mittwochs gegeneinander. So könnte es nun künftig zumindest theoretisch zu Kollisionen zwischen Liga- und Königsklassenspielen kommen.

Hintergrund des Streits ist eine angekündigte Reform der Champions League. Ende August hatte die Europäische Fußball-Union UEFA neue Zugangsregeln verkündet. Demnach stellen die vier Topnationen des UEFA-Nationenrankings von der Saison 2018/19 an zumindest für drei Jahre 16 von insgesamt 32 Teams für die Gruppenphase. Bisher waren es elf. Dazu sollen sich die Einnahmen der Topclubs mitunter verdoppeln. Vor allem kleinere Verbände reagierten mit harscher Kritik.

dpa

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