Von Darmstadt zu Augsburg

Schuster: Wechsel hätte diskreter ablaufen sollen

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Dirk Schuster.

Darmstadt/Augsburg - Trainer Dirk Schuster hat nach seinem Wechsel vom Bundesligisten Darmstadt 98 zum Konkurrenten FC Augsburg Kritik an den Begleitumständen seines Abgangs geübt.

"Ich hätte mir gewünscht, dass mein Abschied diskreter abgelaufen wäre und nicht so sehr in der Öffentlichkeit", sagte Schuster im Interview mit der Bild-Zeitung.

Der 48-Jährige machte keinen Hehl daraus, dass sein Verbleib bei den Lilien unter bestimmten Voraussetzungen möglich gewesen wäre. "Es hätte eventuell das ein oder andere Szenario geben können. Ich denke, nach dem feststehenden Klassenerhalt am vorletzten Spieltag hätten wir uns mal zusammensetzen können, um grundsätzliche Dinge zu besprechen", meinte Schuster, der aber betonte: "Letztlich war es dann meine Entscheidung, den Verein verlassen zu wollen."

Schuster gab zu, bereits im vergangenen Jahr nach dem überraschenden Aufstieg der Südhessen in die "Bel Étage" mit einem Abschied geliebäugelt zu haben. Der Grund: "Schon damals hatte ich die Herausforderung Bundesliga für Darmstadt als extrem hoch empfunden. Ich habe den Verein aus sportlicher Sicht in dieser Phase am Zenit gesehen", sagte der Ex-Profi.

Frustriert zeigte sich Schuster von den Rückständen des Klubs in Sachen Infrastruktur. "Das Beispiel Stadion ist ein mitentscheidendes in diesem Kontext: Es hat sich in der Frage, wann wir ein neues Stadion bekommen in den letzten zwei Jahren herzlich wenig getan - trotz fester Zusagen", kritisierte der frühere Defensivspieler, der die Lilien von der 3. Liga in die Bundesliga geführt hatte.

SID

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