Walldorf triumphiert

FCB und BVB weiter - Darmstadt und Mainz im Pokal raus

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Walldorfs Mannschaft jubelt über den Sieg.

Die Bundesligisten Darmstadt und Mainz scheitern in der 2. Pokalrunde an unterklassigen Teams. Die 98er blamieren sich beim Regionalligisten Walldorf, Zweitligist Fürth wirft die Mainzer raus. Wolfsburg feiert einen knappen Erfolg.

Fußball-Regionalligist FCA Walldorf hat den Bundesligisten Darmstadt 98 sensationell aus dem DFB-Pokal geworfen. Die Walldorfer gewannen in der 2. Runde am Mittwoch mit 1:0 gegen den hessischen Erstligisten. Auch Zweitligist SpVgg Greuther Fürth sorgte mit dem 2:1 gegen den FSV Mainz 05 für eine Überraschung und zog ins Achtelfinale ein. Der VfL Wolfsburg gewann nach zuvor sieben sieglosen Pflichtspielen mit 1:0 bei Zweitligist 1. FC Heidenheim. Hannover 96 sorgte im Zweitliga-Duell gegen Fortuna Düsseldorf mit 6:1 für klare Verhältnisse.

FCA Walldorf - SV Darmstadt 98 1:0 (1:0)

Im Duell des 13. der Regionalliga Südwest gegen den 13. der ersten Liga ging der Außenseiter nach einer feinen Kombination 1:0 durch Nico Hillenbrand (32.) in Führung. Die Walldorfer verdienten sich das Ergebnis auch im weiteren Verlauf. Der Favorit blamierte sich hingegen heftig, die Angriffsbemühungen der Darmstädter waren an Harmlosigkeit nicht zu überbieten.

1. FC Heidenheim - VfL Wolfsburg 0:1 (0:0)

Nationalstürmer Mario Gomez sorgte nach zuvor sieben sieglosen Partien für den ersten VfL-Erfolg unter Interimstrainer Valérien Ismaël. Den Wolfsburgern war die Negativserie in Heidenheim deutlich anzumerken. In einer zähen ersten Hälfte gestaltete der Zweitliga-Dritte die Partie offen. Doch Gomez nutzte die Chance zu seinem zweiten Pflichtspieltreffer für Wolfsburg eiskalt (49.).

SpVgg Greuther Fürth - FSV Mainz 05 2:1 (0:0)

Der Zweitligist und der Liga-Neunte aus Mainz zeigten in Fürth ein enttäuschendes Spiel. In der zweiten Hälfte wurde es etwas besser, Jhon Cordoba köpfte mit seinem zweiten Pokaltreffer der Saison das 1:0 für Mainz (68.). Doch Sercan Sararer glich zum 1:1 für die Fürther aus (79.). In der Schlussminute gelang Veton Berisha der 2:1-Siegtreffer für die Fürther.

Hannover 96 - Fortuna Düsseldorf 6:1 (5:1)

Die Partie war schon nach 16 Minuten entschieden. Hannover nutzte die angebotenen Freiheiten konsequent zum 4:0 aus. Die Torschützen hießen Kapitän Artur Sobiech (5.), Felix Klaus (7.) und zweimal Martin Harnik (15./16.). Kevin Akpoguma verkürzte per Kopf zum 1:4 (20.), doch Klaus erhöhte mit seinem zweiten Treffer (34.). Im zweiten Abschnitt traf nur noch Sebastian Maier zum 6:1 (53.). Düsseldorfs Lukas Schmitz sah wegen groben Foulspiels noch Rot (76.).

FC Bayern München - FC Augsburg 3:1 (2:0)

Für die Bayern schoss Kapitän Philipp Lahm das frühe 1:0 (2.). US-Nationalspieler Julian Green legte mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Münchnern zum 2:0 nach (41.). Nach einem gehaltenen Foulelfmeter von Manuel Neuer gegen Ja-Cheol Koo (48.) verschoss Thomas Müller einen Handelfmeter (57.). Dong-Won Ji (69.) verkürzte auf 1:2, mehr war für den Gast nicht drin. Kurz vor Abpfiff sorgte David Alaba (90.+3) für den Schlusspunkt.

1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 2:3 (0:3)

Die Schalker kontrollierten lange Zeit die Partie und führten 3:0 durch die Treffer des Ukrainers Jewhen Konopljanka (20./45.) und Klaas Jan Huntelaar (31.). Die in der zweiten Liga zuvor viermal siegreichen Nürnberger kamen aber noch einmal heran: Abdul Rahman Baba per Eigentor (59.) und Tobias Kempe (68.) mit verwandelten Foulelfmeter trafen. Am Ende reichte es zum fünften Sieg im sechsten Pflichtspiel für die Schalker.

1. FC Köln - 1899 Hoffenheim 2:1 n.V. (1:1, 1:1)

Bundesliga-Toptorjäger Anthony Modeste hat den 1. FC Köln auch im DFB-Pokal jubeln lassen. Dank seines entscheidenden Treffers gegen seinen Ex-Club 1899 Hoffenheim gewannen die Kölner am Mittwochabend in einem umkämpften Duell erst in der Verlängerung mit 2:1 (1:1, 1:1) und zogen ins Achtelfinale ein. Für die Kraichgauer war es die erste Pflichtspielniederlage der Saison. Hoffenheims Benjamin Hübner hatte die Gäste vor 42 900 Zuschauern zunächst in Führung gebracht (8.), Marcel Risse glich per Freistoß aus (36.).

Borussia Dortmund - 1. FC Union Berlin 3:0 i.E. (1:0, 1:1, 1:1)

Dank Roman Weidenfeller hat sich Borussia Dortmund in einem Elfmeterkrimi gegen den aufstrebenden Zweitligisten Union Berlin durchgesetzt und in letzter Sekunde das Pokal-Achtelfinale erreicht. Nach einer zähen Vorstellung und einem 1:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung führte der Revierclub erst durch ein 3:0 im Elfmeterschießen eine Entscheidung herbei und darf nun weiter auf die fünfte Endspiel-Teilnahme innerhalb von sechs Jahren hoffen. Held des Abends war Keeper Weidenfeller, der zwei Elfmeter parierte. Allerdings bereitete der Außenseiter aus Berlin dem hohen Favoriten vor 79 037 Zuschauern ungeahnte Probleme, kurz vor Ende der regulären Spielzeit glich Steven Skrzybski (81. Minute) die Dortmunder Führung durch ein Eigentor von Michael Parensen (44.) aus.

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