"Rückfallgefahr unter drei Prozent"

Nach Krebserkrankung: Marco Russ gilt als geheilt

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Marco Russ lässt sich Zeit mit seiner Rückkehr in die Bundesliga.

Frankfurt/Main - Eintracht Frankfurts im Mai an Krebs erkrankter Kapitän Marco Russ gilt als geheilt.

"Das sagen die Ergebnisse", sagte der 31-Jährige der Bild-Zeitung: "Die Rückfallgefahr bei mir ist jetzt unter drei Prozent." Russ, dessen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten bereits Mitte September bis 2019 verlängert worden war, hatte sich zweimal einer Chemotherapie unterzogen.

"Nach der ersten Chemo war es so, dass der Tumormarker deutlich nach unten gegangen ist", sagte der Defensivspieler: "Aber weil er nicht komplett weg war, wurde aus Vorsicht noch einmal eine zweite Chemo verabreicht."

An einen Einsatz im Eintracht-Trikot in der Rückrunde denkt Russ aber noch nicht. "Es besteht die Gefahr auf Entzündungen im Körper. Der Körper hat ein halbes Jahr nichts gemacht. Ich fange komplett bei Null an", sagte er.

Die behandelnden Ärzte seien aber zuversichtlich, "sie haben mir Mut zugesprochen und gesagt, es dürfte kein Problem sein, noch einmal so stark zu werden wie vor der Krankheit", sagte Russ: "Ich glaube schon, dass ich es wieder zu meiner alten Leistungsfähigkeit schaffen kann. Die Frage ist aber, wie lange es dauert."

sid

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