In Rückrunde 2015/16 an Bundesligist ausgeliehen

Ex-Hoffenheim-Profi unter den Opfern des Flugzeugabsturzes

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Der Brasilianer Matheus Biteco (l.) war von Januar 2016 bis Ende Juni 2016 an die TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen.

München - Unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Kolumbien ist wohl auch ein Profi, der in der Rückrunde der Saison 2015/2016 bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag stand.

Wie Sport1 berichtet, kam bei dem Flugzeugabsturz in Kolumbien mit der brasilianischen Fußballmannschaft Chapecoense an Bord auch der Brasilianer Matheus Biteco ums Leben. Der 21-Jährige wurde im Januar 2016 von seinem ehemaligen Arbeitgeber Barra FC an die TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen, kam dort allerdings nicht zu einem Einsatz.

Anfang Juli schloss sich der Mittelfeldspieler dem brasilianischen Erstligisten Chapecoense an. Mit seinem Team war Biteco auf dem Weg zum Finale des Vereinswettbewerbs Copa Sudamericana nach Medellín. Dort sollte am 1. Dezember die Partie zwischen Chapecoense und Atlético Nacional stattfinden.

Matheus Bitecos 15 Monate älterer Bruder Guilherme stand von Januar 2013 bis Januar 2016 ebenfalls bei der TSG unter Vertrag, wurde aber in dieser Zeit immer an brasilianische Vereine ausgeliehen.

„Die TSG trauert um Matheus Biteco und die weiteren Opfer des Flugzeugabsturzes in Kolumbien“, schrieb der Bundesligist aus dem Kraichgau am Dienstag bei Twitter.

Bei dem tragischen Flugzeugunglück kamen insgesamt 76 Menschen ums Leben. Sechs Menschen wurden lebend aus dem Wrack geborgen - einer von ihnen soll aber später gestorben sein. Bei den Überlebenden soll es sich um drei Spieler, einen Journalisten und ein Crewmitglied handeln. Marcelo Boeck, Torwart des brasilianischen Erstligisten, sagte die Reise ab und überlebte somit.

Lesen Sie auch: Fußball-Welt trauert um Opfer des Flugzeugabsturzes

sk

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