Vor Bundesliga-Topspiel

Schmidt: Darum ist der FC Bayern in einem guten Zustand

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Roger Schmidt und Leverkusen ziehen Selbstvertrauen aus dem Remis gegen ZSKA Moskau.

Leverkusen - Trainer Roger Schmidt und Bayer 04 Leverkusen sehen sich für das Topspiel gegen den FC Bayern gut gewappnet. Trotz der jüngsten Niederlagen sieht er den FCB in guter Verfassung.

Bayer Leverkusen geht mit großem Selbstvertrauen in das Topspiel am Samstag beim FC Bayern München. Nach dem 1:1 in Moskau, mit dem der Fußball-Bundesligist als drittes deutsches Team in das Achtelfinale der Champions League einzog, fühlt sich Trainer Roger Schmidt für die schwere Aufgabe gegen den Rekordmeister gerüstet. „Der Dienstag war ein wertvoller Tag. Das gibt Rückenwind“, sagte der Fußball-Lehrer am Freitag.

Trotz der jüngsten Rückschläge der Münchner ist seine Wertschätzung für den Gegner unverändert groß: „Das will ich nicht überbewerten. Die Bayern sind zusätzlich motiviert durch die Situation.“ 

„Das ist das schwerste Spiel, das man sich vorstellen kann“

Nach Einschätzung von Schmidt seien die Bayern ungeachtet der beiden Niederlagen gegen Dortmund (0:1) und Rostow (2:3) in einem guten Zustand. „Das ist das schwerste Spiel, was man sich vorstellen kann. Sie verfügen über soviel Erfahrung und sind deshalb in der Lage, sich zu besinnen und eine Topleistung zu liefern.“

Zur Erleichterung des Leverkusener Trainers hat sich keiner seiner Spieler im Duell mit ZSKA Moskau verletzt. „Wir werden das Spiel am Samstag mit einer ähnlichen Elf bestreiten“, kündigte Schmidt an. Der Coach hofft, dass der zuletzt angeschlagene Stefan Kießling wieder im Kader steht.

Bender noch nicht einsatzfähig

"Es ist knapper als in den letzten Jahren. Wir hoffen, dass es bis es Saisonende eng bleibt - und wir auch irgendwann da oben dabei sind", sagte er: "Es wäre für die Liga spannend, wenn es für einen längeren Zeitraum um alle Plätze geht - von 1 bis 18." Bayer belegt nach elf Spielen Rang neun und hat damit acht Zähler Rückstand auf den zweitplatzierten Meister.

Bender, der sich Ende Oktober beim 2:1 beim VfL Wolfsburg eine Fersenverletzung zugezogen hatte, brauche derweil "noch Zeit, vermutlich noch zwei Wochen. Wir hoffen, dass er so schnell wie möglich zurückkehrt", erklärte Schmidt.

dpa/SID

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