Trainerwechsel nach 10. Spieltag

Kauczinski in Ingolstadt freigestellt

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Schluss in Ingolstadt: Markus Kauczinski ist nicht mehr Trainer bei den Oberbayern.

Ingolstadt - Die Zeit von Markus Kauczinski beim FC Ingolstadt ist nach zehn Spielen abgelaufen. Der Trainer des sieglosen Bundesligisten muss sofort gehen.

Der FC Ingolstadt hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Markus Kauczinski (46) getrennt. Dies gab der Klub am Sonntag bekannt. Der nach zehn Spieltagen sieglose Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga reagierte damit auf sportliche Talfahrt, die in der 0:2-Heimniederlage am Samstag im Kellerduell mit dem FC Augsburg gipfelte.

"Wir haben die Arbeit der vergangenen vier Monate gemeinsam mit Markus analysiert. Heute sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es für den FC Ingolstadt 04 das Beste ist, einen Neuanfang zu machen", sagte Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation. Diese Entscheidung sei sehr schwer gefallen, "da wir Markus Kauczinski nicht nur für seine Qualitäten als Trainer, sondern auch menschlich sehr schätzen. Doch wir sahen uns gezwungen, im Sinne des Vereins zu handeln und kamen nach reiflicher Überlegung zu dem gemeinsamen Beschluss, für einen neuen Impuls auf der Position des Chef-Trainers zu sorgen".

Kauczinski ergänzte: "Leider haben wir es nicht geschafft, auf dem Platz die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Jetzt wünsche ich dem Verein, dass er mit einem neuen Trainer wieder in die Erfolgsspur kommt und den Klassenerhalt am Ende noch packt."

Möglicherweise zunächst Interimslösung

Der Klub sucht nun einen Nachfolger. Sollte keine Einigung mit einem Fußballlehrer bis zum Trainingsstart am kommenden Dienstag (8. November) erzielt werden, wird eine Interimslösung greifen. "Wir werden nun mit möglichen Kandidaten für den Cheftrainerposten sprechen und wollen einen Fußballlehrer für uns gewinnen, der diese sportliche Herausforderung annehmen möchte und darauf brennt, das Team zurück in die Erfolgsspur zu führen", äußerte Sportdirektor Thomas Linke.

Kauczinski (Vertrag bis 2018) hatte bei den Schanzern erst im Juli die Nachfolge von Ralph Hasenhüttl angetreten, der zu Aufsteiger RB Leipzig gewechselt war.

sid

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