Pelle provoziert Neuer

Beim deutschen Sieg: Italiener scheitert nach Arroganzanfall

+
Graziano Pelle vor seinem Elfer.

München - Beim Elfmeterschießen zwischen Deutschland und Italien scheitert Graziano Pelle kläglich. Dabei sorgt der Stürmer schon vor seinem Schuss für Aufsehen.

Was für eine Nervenschlacht! Mit dem 7:6 nach Elfmeterschießen hat sich die DFB-Elf erstmals bei einem großen Turnier gegen Italien durchgesetzt. Auf dem Weg ins Halbfinale der EM 2016 musste das Team von Bundestrainer Joachim Löw allerdings so einige Höhen und Tiefen durchleben.

Auch im Elferschießen lag der Weltmeister nach den vergebenen Versuchen von Thomas Müller und Mesut Özil nach den ersten sechs Schüssen schon beinahe aussichtslos zurück. Doch dann zielte Graziano Pelle links am Kasten vorbei. Dabei platzte der Stürmer der Squadra Azzurra vor seinem Schuss nahezu vor Selbstvertrauen.

Deutschland besiegt Italo-Fluch: 1x die 1 und 8x die 2

Pelle: Erst der Finger, dann die Wellenbewegung

Bester Beweis: Nachdem er sich den Ball auf den Punkt gelegt hatte, nahm Pelle Blickkontakt mit Neuer auf und provozierte den dreimaligen Welttorhüter, indem er direkt mit dem Finger auf seinen Kontrahenten zeigte. Damit nicht genug des Arroganzanfalls: Pelle machte mit seiner rechten Hand eine Wellenbewegung, als kündige er einen Elfer-Lupfer à la Antonin Panenka an.

Warum sich der 30-Jährige vom FC Southampton dann doch für einen Flachschuss entschied, bleibt wohl sein Geheimnis. Der Fehlversuch war jedenfalls die passende Strafe für so viel Übermut. Vielleicht ist es ihm künftig eine Lehre.

So sahen die Fans das Spiel beim Public Viewing

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.