Als Sat.1-Experte aktiv

EM-Überraschung: Marcel Reif ist zurück im TV!

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Vom Sky-Mikro auf den Expertenstuhl: Marcel Reif arbeitet während der EM für Sat.1.

München - Marcel Reif mischt nach seinem Abschied von Sky schon bei der EM wieder im TV mit. Für Sat.1 analysiert der langjährige Kommentator die Spiele mit weiteren Experten.

Reif für die Europameisterschaft! Mit dem Champions-League-Finale am vergangenen Samstag endete die Sky-Karriere von Marcel Reif. Doch schon Mitte Juni kehrt die Kommentatoren-Legende ins TV zurück. Für Sat.1 tritt er als EM-Experte auf. Der Privatsender überträgt sechs Gruppenspiele des Turniers in Frankreich live - jeweils eine der parallel ausgetragenen Partien des letzten Spieltags zwischen dem 19. und 22. Juni.

Reif wird die Duelle an allen vier Tagen gemeinsam mit Moderator Frank Buschmann im Rahmen des "ran EM Talk" im Europa-Park in Rust analysieren. "Social-Media-Maniac trifft auf Social-Media-Verweigerer bei EM-Analyse - aber letztlich eint Frank Buschmann und mich die gleiche Leidenschaft: Fußball. Dieser EM-Ausflug hat mich gereizt", freut sich der 66-Jährige auf den Fußball-Sommer.

"Klare Kante" mit Reif 

ran-Sportchef Alexander Rösner verspricht "klare Kante und intensive Diskussionen". Reif sei "einer der renommiertesten und kompetentesten Fußball-Kommentatoren in Deutschland, der für seine knallharten Analysen und seine klare Meinung bekannt ist". Diese kommen jedoch nicht bei allen Fußball-Anhängern gut an. So hatte gerade erst ein Fanclub des FC Bayern eine "Marcel Reif Gedächtnis-Feier" für kommenden Samstag angekündigt. Wie sie das rasche Comeback wohl aufnehmen werden?

Neben Reif und Buschmann werden Felix Magath, Fredi Bobic, Horst Heldt, Marco Bode und Timo Hildebrand die Expertenrunde im Wechsel komplettieren. Als Fachmann in Frankreich vor Ort ist Mirko Slomka, der sich ein Finale zwischen dem Gastgeber und Deutschland wünscht. "Frankreich ist für mich der Favorit, an ihnen führt kein Weg vorbei. Schon bei der EM 1984 und der WM 1998 im eigenen Land haben sie gewonnen", verweist der ehemaliger Schalke- und Hannover-Trainer auf die Fußball-Historie. Sein Geheimfavorit sei Belgien.

mol

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