Nach schwerem Foul

Geldstrafe für Rotsünder Rodriguez

+
FC Augsburg-Spieler Dominik Kohr liegt nach dem Foul von José Rodriguez verletzt auf dem Spielfeld. 

Augsburg/Mainz - Nachdem er im Bundesliga-Spiel gegen Augsburg foulte, muss Fußballer José Rodriguez wohl in die Tasche greifen. Trainer Martin Schmidt hat angekündigt, den 21-Jährigen für sein Fehlverhalten zu bestrafen. 

José Rodriguez vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 wird nach seinem brutalen Foul an Dominik Kohr vom FC Augsburg beim 3:1 (1:0) von seinem Arbeitgeber mit einer Geldstrafe belegt werden. 

"Man wagt sich gar nicht zu freuen"

"Dieses böse Gesicht ist nicht das Gesicht von Mainz 05. Wir werden das sanktionieren", sagte Trainer Martin Schmidt am Sonntagabend. Der eingewechselte Rodriguez hatte Kohr in der Nachspielzeit eine offene Wunde am Unterschenkel zugefügt und dafür Rot gesehen. 

"Man wagt sich gar nicht zu freuen", sagte Schmidt nach dem ersten Saisonsieg, "du würdest gerne den anderen in die Arme fallen, aber das hat uns die Freude genommen. Im Bus wird es wegen dieser doofen Aktion auch nur halb so lustig sein."

Trainer Martin Schmidt: Es war falscher Ehrgeiz

Schmidt zeigte aber auch ein Mindestmaß an Verständnis für den 21-jährigen Rodriguez. "Er war sehr, sehr enttäuscht, dass er zuletzt nicht im Kader war und jetzt nicht gespielt hat. Dann kommt er rein und will dem Coach zeigen, dass er aggressiv ist - und dann hat er es übertrieben. Das war falscher Ehrgeiz, das war dumm."

sid

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.