Eberl: "Schwierige Situation"

Gladbach auch gegen Frankfurt wieder ohne Sieg

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Gladbachs Sportdirektor Max Eberl ist besorgt. Foto: Marius Becker

Mönchengladbach (dpa) - Nach dem vierten sieglosen Bundesligaspiel in Serie gab's für Borussia Mönchengladbach die ersten Pfiffe im eigenen Stadion.

"Wir haben keine Krise, aber es ist im Moment eine schwierige Situation", bekannte Sportdirektor Max Eberl nach dem äußerst mäßigen 0:0 gegen Eintracht Frankfurt. Vier Tage vor dem wichtigen Champions-League-Spiel gegen Celtic Glasgow präsentierten sich die Gastgeber vor allem in der Offensive recht verhalten und ideenlos.

"Wir können in unserer Situation nicht in jedem Spiel ein Feuerwerk abbrennen", sagte Borussias Trainer André Schubert und verwies auf die weiterhin angespannte Personalsituation. "Spieler wie Raffael und Thorgan Hazard machen bei uns eben den Unterschied und die fehlen halt im Moment", erklärte Gladbachs Coach.

Mit zwölf Punkten rangiert die Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle, blieb aber immerhin im zwölften Heimspiel nacheinander unbesiegt. "Wir hatten im Spiel nach vorne nicht die besten Ideen. Dann muss man sich auch mal mit einem Punkt begnügen", meinte Gladbachs Kapitän Lars Stindl.

Die Frankfurter hingegen unterstrichen ihre gute Form und kletterten zunächst auf den sechsten Tabellenplatz. "Wir haben es gegen einen gefährlichen Gegner sehr gut gemacht vor allem taktisch. Für die Zuschauer war es vielleicht kein Highlight", sagte Frankfurts Trainer Niko Kovac nach der Partie ohne große Höhepunkte vor den Toren. Auch Manager Bruno Hübner war mit dem Auftritt der Mannschaft sehr zufrieden. "Dreimal zu Null in einer Woche kann sich sehen lassen. Wir stehen hinten sehr stabil", befand Hübner.

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