Kein sieger im Niedersachsen-Derby

Braunschweig lässt Punkte liegen - VfB kommt näher

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Das Niedersachsen-Derby endete ohne Sieger.

München - Tabellenführer Braunscheig gibt im Derby gegen Hannover eine 2:0-Führung aus der Hand, Stuttgart macht durch einen starken Terodde Boden gut. Sandhausen besiegt 1860 - die Zweitliga-Zusammenfassung:

Kein Sieger im hochemotionalen Niedersachsen-Derby, der VfB Stuttgart nähert sich dank Simon Terodde der Spitze: Eintracht Braunschweig hat in der 2. Bundesliga einen Sieg im Duell mit dem ärgsten Rivalen Hannover 96 verpasst und spürt die Schwaben immer mehr im Nacken. Die Löwen von Trainer Torsten Lieberknecht mussten sich trotz 2:0-Führung mit einem 2:2 (2:1) gegen Verfolger Hannover 96 zufrieden geben.

Zweiter mit nur einem Punkt Rückstand auf Braunschweig ist der VfB nach einem 3:1 (1:0) gegen Arminia Bielefeld. Der zarte Aufschwung von 1860 München ist dagegen schon wieder vorbei, der Traditionsklub verlor am Sonntag mit 2:3 (2:1) gegen den SV Sandhausen.

Terodde erzielt alle drei Stuttgarter Treffer

In Braunschweig entwickelte sich von Beginn an ein rassiges Spiel. Per Fallrückzieher brachte Routinier Ken Reichel die Platzherren in Führung (17.), Onel Hernandez erhöhte auf 2:0 (36.). 120 Sekunden später konnte Martin Harnik verkürzen. Für den verdienten Ausgleich sorgte Kenan Karaman (76.) mit einem fulminanten Distanzschuss. Tabellenführer BTSV bleibt weiterhin fünf Punkte vor dem Erzrivalen.

Der VfB Stuttgart konnte sich vor allem bei Torjäger Terodde bedanken. Der Mittelstürmer erzielte alle drei beide Treffer (13., 70., 90.) für das Team von Hannes Wolf vor 53.000 Zuschauern. Andreas Voglsammer (64.) hatte für die Arminia zwischenzeitlich ausgeglichen.

1860 München schlug nach frühem Rückstand zurück und verlor trotzdem. Nach 14,8 Sekunden brachte Julian Derstroff Sandhausen in Führung. Den drittschnellsten Zweitliga-Treffer überhaupt glich Routinier Ivica Olic (12.) aus, Felix Uduokhai (43.) drehte die Partie zunächst sogar. In der zweiten Halbzeit trafen jedoch Daniel Gordon (64.) und Andrew Wooten (73.) noch für den SVS.

Würzburg bittet St. Pauli am Montagabend zum Tanz

Zurück in der Erfolgsspur ist auch der 1. FC Heidenheim. Gegen den Karlsruher SC gewann die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt mit 2:1. Kapitän Marc Schnatterer (36., Foulelfmeter) und Sebastian Griesbeck (82.) trafen für den FCH und drehten die Führung der Gäste durch den Japaner Hiroki Yamada (28.). Der FCH ist Dritter.

Auch Dynamo Dresden pirscht sich immer weiter an die erweiterte Spitze heran. Die Sachsen schlugen Fortuna Düsseldorf am Rhein mit 3:0. Immer besser in Fahrt kommt auch der so schwach gestartete 1. FC Kaiserslautern. Mit dem 1:0 gegen Union Berlin landeten die Pfälzer bereits ihren dritten Sieg in Serie. Union erhielt dagegen genau wie der VfL Bochum einen Dämpfer, der bei der SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 verlor. An den Westfalen zog der 1. FC Nürnberg mit einem 2:1 bei Erzgebirge Aue vorbei.

Am Montag (20.15 Uhr/Sky und Sport1) beschließen der starke Aufsteiger Kickers Würzburg und der kriselnde FC St. Pauli den Spieltag.

SID

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