Kommentar zur PR-Aktion von Oliver Kahn: Am Ende nur Verlierer

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Oliver Kahn

Nach der PR-Aktion von Oliver Kahn gibt es nur Verlierer - Boulevard, Fans und er selbst, sagt Sportredakteur Florian Hagemann. Ein Kommentar.

Die Posse um Oliver Kahn und sein neues Projekt taugt zum Lehrbeispiel, um eine aufgeregte Welt und den Versuch, sie im Internet für sich zu nutzen, zu erklären. Da ist ein ehemaliger Fußballstar, der Großes ankündigt und mit dem Schein spielt, diese neue Aufgabe könne mit dem FC Bayern zu tun haben. Da sind seine Fans, die ihm folgen, fleißig spekulieren und auch ein Stück weit hoffen, dass ihr Idol zu ihrem Klub zurückkehrt. Und da ist der Boulevard, der ein Engagement Kahns bei den Münchnern vorschnell in die Welt posaunt.

Jetzt kennen alle Kahns Projekt, Gewinner unter lauter Verlierern ist bei der Aktion aber selbst er nicht: Er hat mit dem Vertrauen seiner Anhänger gespielt und sie veräppelt. Die Häme, die ihm jetzt die Netzgemeinde zukommen lässt, hat er verdient.

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