"Es war eine wahnsinnige Zeit"

Labbadia: Abschied vom HSV hat mich sehr bewegt

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Bruno Labbadia.

Hamburg - Trainer Bruno Labbadia hat das Ende seiner Amtszeit beim Bundesligisten Hamburger SV sehr emotional erlebt. Er bedauert das Ende seiner Tätigkeit in Hamburg.

„Der Abschied war sehr intensiv und hat mich selbst bewegt“, sagte Labbadia der „Bild“ (Dienstag). Zwei Tage nach seiner Beurlaubung hatte sich Labbadia zusammen mit seinen Co-Trainer Eddy Sözer und Bernhard Trares nicht nur vom Bundesliga-Team sondern auch vom kompletten Betreuerstab verabschiedet. „Die Mannschaft um die Mannschaft war eine der besten mit der ich je zusammengearbeitet habe. Man hatte jeden Tag das Gefühl, zu Freunden zu kommen.“

Labbadia, der den HSV im Vorjahr vor dem erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga gerettet hatte, war beim HSV nach dem fünften Spieltag mit nur einem Punktgewinn beurlaubt worden. „In sechs Monaten oder in einem Jahr hätte man im Rückblick wohl von einer einfachen Delle gesprochen. Es ist normal, dass man immer wieder Täler durchlaufen muss“, sagte der Coach. „Es war eine wahnsinnige Zeit, leider war sie zu kurz. Wir sind von einer längeren Phase ausgegangen, aber ich will die Zeit nicht missen.“

Labbadia bedauert das Ende seiner Tätigkeit in Hamburg, „weil ich überzeugt war, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich hätte die Arbeit gerne weitergeführt. Leider haben die Ergebnisse nicht gestimmt“, sagte der 50-Jährige. Ein Comeback auf der Trainerbank ist nicht ausgeschlossen. „Ich kann es nicht sagen. Aber ich merke, dass ich viel Power in mir habe.“

dpa

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