Nach Schweinsteiger-Rücktritt

DFB-Kapitän? Neuer macht geschickt für sich Werbung

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Manuel Neuer.

New York - Manuel Neuer hat sich sehr geschickt um das Kapitänsamt in der deutschen Nationalmannschaft beworben.

„Bei der EURO durfte ich Basti ja schon vertreten“, erinnerte der 30 Jahre alte Nationaltorhüter vom FC Bayern München im „Kicker“ (Donnerstag). Neuer wies damit auf seine Rolle als Turnierkapitän bei der Europameisterschaft in Frankreich hin. Dort hatte er das deutsche Team in fünf Spielen anstelle von Bastian Schweinsteiger angeführt. Nur im verlorenen Halbfinale gegen Frankreich stand der etatmäßige DFB-Kapitän in der deutschen Startformation.

„An der öffentlichen Diskussion um den künftigen Kapitän beteilige ich mich aber nicht, weil ich weiß, dass der Bundestrainer die aus seiner Sicht richtige Entscheidung treffen wird“, ergänzte Neuer. Joachim Löw wird den neuen Kapitän spätestens vor dem Länderspiel gegen Finnland Ende des Monats in Mönchengladbach benennen.

Der 71-malige Nationalspieler Neuer gilt als Favorit auf den Posten. Sein Vereinskollege Jérôme Boateng, der ebenfalls zum Kandidatenkreis gerechnet wird, hatte bereits zuvor sein Interesse am Kapitänsamt bekundet. „Ich wäre jedenfalls bereit“, sagte der aktuell verletzte Nationalspieler während der USA-Reise des FC Bayern. Es sei eine Ehre, Kapitän der Nationalelf zu sein, sagte der 27-jährige Boateng: „Das ist ein wichtiges Amt. Du repräsentierst dein Land, Du hast Verantwortung“, sagte der Abwehrspieler.

Neuer bedauerte öffentlich den Abschied seines langjährigen Teamkollegen Schweinsteiger: „Ich finde es schade, weil Bastian ein wichtiger Baustein unseres Erfolgsteams war, praktisch der Kopf.“

dpa

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