Drei Tore für Galatasaray

Viel Lob für Podolski nach "Tor-Show" im türkischen Pokal

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Lukas Podolski schoss Galatasaray Istanbul mit drei Treffern in die nächste Pokalrunde. Foto: Sedat Suna

Lukas Podolski wird nach seinem Dreierpack im türkischen Pokal von der Presse und seinem Trainer gefeiert. Offen bleibt aber die zukünftige Position des deutschen Ex-Nationalspielers im Galatasaray-Team.

Istanbul (dpa) - Lukas Podolski wird nach seinem Dreierpack im Pokal von den türkischen Medien mit Lob überhäuft. "Tor-Show von Podolski" titelte die Sportzeitung "Fanatik" über das 5:1 (2:0) von Galatasaray Istanbul gegen den Viertligisten Dersimspor.

Der 31-Jährige konzentrierte sich dagegen lieber auf das Wesentliche. "Wir haben souverän gewonnen", erklärte ein zufriedener Podolski im TV-Interview. Pokalspiele gegen unterklassige Gegner seien "nie einfach", trotzdem habe man die Partie "ernstgenommen". 

Ein Sonderlob für den Torjäger gab es von Trainer Jan Olde Riekerink: "Podolski hat heute eine sehr gute Leistung gezeigt. Er ist ein Spieler mit viel Qualität. Wenn er im Strafraum an den Ball kommt, ist es sehr schwer, ihn zu stoppen."

Und auch der Kommentator beim übertragenden TV-Sender würdigte die Vorbildfunktion, die sich Podolski inzwischen beim türkischen Rekordmeister erarbeitet hat. Als der 19-jährige Galatasaray-Spieler Kerem Caliskan eine Torchance vergab, sagte der Reporter: "Wenn ich ein junger Spieler bei Galatasaray wäre, würde ich mir nach jedem Training von Podolski beibringen lassen, wie man schießt."

Zuvor hatte Podolski eindrucksvoll bewiesen, dass er von seiner Schusskraft nichts eingebüßt hat. Mit drei Treffern (24., 35., 60.) - alle mit seinem starken linken Fuß erzielt - sicherte er dem Pokalverteidiger fast im Alleingang den Einzug in die Gruppenphase. In der vergangenen Saison hatte der Ex-Kölner den "Löwen" mit dem Siegtreffer im Finale gegen den Erzrivalen Fenerbahce den Pokalsieg beschert. 

Coach Riekerink hatte Podolski im Pokal als Mittelstürmer aufgestellt. In der Liga kommt er aber öfter auf den Flügeln zum Einsatz. Im TV-Interview darauf angesprochen, welche Rolle ihm denn mehr zusage, erklärte Podolski: "Die Frage wird mir nach jedem Spiel gestellt. Ich habe immer gesagt, dass ich vorne jede Position spielen kann." Doch auf zentraler Position fühle er sich besser. "Das ist meine Position und da kann ich meine Stärken am besten einbringen."

Für einen dauerhaften Einsatz auf der zentralen Position muss sich Podolski aber gegen namhafte Konkurrenz behaupten. Die Spielmacherrolle ist bei den Gelb-Roten seit Jahren für den Niederländer Wesley Sneijder reserviert, in der Spitze ist der im Sommer geholte ehemalige Bundesliga-Profi Eren Derdiyok bislang gesetzt. Beide waren gegen Dersimspor geschont worden.

Podolski via Twitter

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