Beamte aus Ostwestfalen und Fulda mit dabei

200 Polizisten sicherten Bahnhof: Fankrawalle blieben aus

Minden. 200 Polizisten sicherten am Samstagabend den Bahnhof Minden, weil Krawalle Hunderter rivalisierender Fußballfans aus Schalke und Hannover befürchtet wurden.

Demnach bestand die Gefahr, dass rund 750 Schalke- und 500 Hannover-96-Fans gleichzeitig auf dem Bahnhof umsteigen würden und sich miteinander prügeln könnten. Die Krawalle blieben jedoch aus, teilte die Polizei mit.

Da die Mindener Polizei nur 15 Polizisten aufbieten konnte, wurden eilig Polizisten aus ganz Ostwestfalen hinzugezogen. Die Bundespolizei flog eine Hundertschaft aus Fulda mit Hubschraubern ein.

Letzlich kam es nicht zum Aufeinandertreffen der Fangruppen, weil deren Züge doch nicht gleichzeitig in Minden hielten. Die Hannover-Fans kamen von der Bundesligapartie ihres Klubs in Dortmund, die Schalker befanden sich auf der Rückreise von Wolfsburg nach Gelsenkirchen. (dpa)

HorstMerten
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Geht es hier um Sport oder um die Völkerschlacht von Minden, die man hier mit 200 Polizisten verhindern wollte gegenüber von 1.250 Fußballchaoten wäre die Polizei sicher noch in Unterzahl gewesen, um dies zu verhindern!

Aber die Bundesbahn hat das Problem ganz einfach gelöst: Die Züge mit den Fangruppen hielten nicht Zeitgleich in Minden!

Da hätte man sich bei der Polizei und Bahn mal vorher zusammensetzen und einen gemeinsamen Plan machen sollen, der die Steuergelder mit Überstunden und Sonntagszuschlägen für den Transport von 200 Polizisten gespart hätte!

Merke: Erst Nachdenken dann losschlagen!

glasmolch
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Was für ein Irrsinn. Mit Zeitmamagement hat die Bahn nichts am Hut, wobei es auf eine kleine Verspätung mehr auch nicht mehr ankommt. Dann verprassen wir mal lieber sechsstellige Summen für Polizeiaktivitäten.

KD83
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Hätte man es dann zusammen mit der Bahn nicht gleich so planen können, dass die Züge zu unterschiedlichen Zeiten eintreffen? So ein unnötiger Polizeieinsatz muss doch jede menge Geld kosten.

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