Aufblähung der Spielerkader

Rummenigge attackiert erneut FIFA und UEFA

+
Karl-Heinz Rummenigge fürchtet aufgeblähte Spielerkader. Foto: Matthias Balk

München (dpa) - Angesichts des immer voller werdenden Fußballkalenders fürchtet Karl-Heinz Rummenigge eine Aufblähung der Spielerkader bei internationalen Spitzenclubs.

Während seiner aktiven Zeit hätten die Kader einen Umfang von 16, 17 oder 18 Spielern gehabt, sagte der Vorstandschef des FC Bayern München in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Heute sind 25 bis 30 nötig. Demnächst brauchen wir vielleicht 40 Spieler, wenn FIFA und UEFA in diesem Stil weitermachen", sagte er.

Rummenigge kritisierte unter anderem, "dass für Nationalmannschaften immer mehr Freundschaftsspiele, Qualifikationsspiele und Turnierspiele anfallen". Als Vorsitzender will er mit der europäischen Clubvereinigung ECA gegen die Pläne von FIFA-Boss Gianni Infantino vorgehen, eine WM künftig mit bis zu 48 Teams auszurichten. Dabei gehe es ihm "exklusiv um die Gesundheit" der Profis, sagte er. "Unsere Spieler gehen auf dem Zahnfleisch."

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.