Nachfolger von Michel Platini gesucht

Rummenigge für Niederländer van Praag als UEFA-Chef

+
Karl-Heinz Rummenigge.

München - Karl-Heinz Rummenigge hat sich für den niederländischen Verbandschef Michael van Praag als neuen UEFA-Präsidenten ausgesprochen.

„Er hätte einen Vorteil. Er ist fast 69 Jahre alt und würde es nur für zweieinhalb Jahre machen, für den Rest der ursprünglichen Amtszeit von Michel Platini“, sagte Rummenigge der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montag).

Er kenne van Praag, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München und Chef der European Club Association ECA. „Er wäre nicht nur ein moderner und demokratischer, auch ein mutiger Präsident. Er müsste die Themen nicht so angehen, dass er wiedergewählt wird. Denn das könnte er nicht, wegen des Alterslimits“, sagte Rummenigge.

Zudem sprach sich der frühere Profi für Veränderungen bei der Champions League aus. Diese sei „zuletzt aus politischen Gründen aufgebläht für alle, mit dem Ergebnis, dass die Vorrunde oft schon nach vier oder fünf Spieltagen langweilig ist“. Rummenigge kritisierte, dass der europäische Dachverband „im Augenblick zu sehr auf der politischen Schiene unterwegs“ sei. „Die sportliche Schiene muss wieder mehr in den Vordergrund rücken“, forderte Rummenigge.

Die 55 Mitgliedsverbände der UEFA wählen am 14. September in Athen den Nachfolger des gesperrten und zurückgetretenen Michel Platini.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.