Schweizer war Ziehsohn des Brasilianers

Blatter würdigt verstorbenen Havelange: Visionär des Fußballs

+
Zweo präsgende Figuren des Weltfußballs: Joao Havelange (l.) und Sepp Blatter standen der FIFA zusammengenommen mehr als 40 Jahre vor.

Zürich - Nach dem Tod von Joao Havelange meldet sich Sepp Blatter zu Wort. Er überhäuft seinen Vorgänger als FIFA-Präsident mit Lob.

Der frühere Weltverbands-Präsident Sepp Blatter (Schweiz) hat seinen am Dienstag verstorbenen Vorgänger Joao Havelange (Brasilien) als Visionär des Fußballs gewürdigt. "Der Name Havelange wird immer mit der Entwicklung des Fußballs gleichgesetzt bleiben, (...) die den Fußball zur unbestrittenen Integrationskraft, zum führenden Sport im sozialen und gesellschaftlichen Angelegenheiten gemacht hat - mit allen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Einflüssen", kondolierte Blatter in einer an mehrere Nachrichtenagenturen versandten Mitteilung.

Havelange war am Dienstag im Alter von 100 Jahren gestorben. Der Südamerikaner führte den Fußball-Weltverband von 1974 bis 1998. Wegen eines Korruptionsskandals gab Havelange später die FIFA-Ehrenpräsidentschaft wieder ab.

"Er hatte", führte Blatter über seinen ehemaligen Mentor weiter aus, "eine Vision im Kopf, aus dem Fußball ein globales Spiel zu machen. Sein Slogan war: 'Der Fußball ist eine universelle Sprache' - und er sollte Recht behalten."

sid

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.