Fohlen-Sportdirektor räumt Missverständnis ein

Nach Bayern-Kritik: Eberl rudert zurück

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Doch kein Bayern-Bonus: Max Eberl relativiert seine Kritik an den Spielansetzungen der DFL

Mönchengladbach - Aus Frust über den Spielplan hatte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl in einer Klage über den ewigen „Bayern-Bonus“ abgelassen. Nun macht er die Rolle rückwärts.

Denn Eberl hat am Donnerstag doch noch Verständnis für die Ansetzung des Spiels seiner Mannschaft am Freitagabend bei Hertha BSC gezeigt - er war offenbar nicht ausreichend über die Hintergründe informiert. 

"Ich habe jetzt erfahren, dass am Samstag in Berlin eine Großdemonstration ist und deswegen der Termin auf Freitag verlegt worden ist. Nach dem Spiel ist man auch in Emotionen. Wir hatten das jetzt zwei Wochen, wo wir Dienstag und Freitag spielen mussten und das war in dem Fall ein bisschen ärgerlich", sagte der 43-Jährige in einem Interview mit Sky Sport News HD. "Wir dachten, es hätte sportliche Gründe, es hat allerdings politische Gründe gehabt und das muss man auch akzeptieren."

Rummenigge polterte zurück

Eberl hatte sich nach dem Gruppenspiel gegen Celtic Glasgow am Dienstag (1:1) über die Ansetzung aufgeregt und behauptet, "bei Bayern München gäbe es das nicht". Darauf angesprochen sagte er: "2010, das ist genau sechs Jahre her, da hat es München auch gehabt. Wenn man aber weiß, wie oft Bayern Champions League spielt, und sie hatten es nur einmal, dann ist es ja wieder ein Argument für mich."

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte bereits zuvor in einem Interview zurückgeschossen - und Ex-Profi Eberl aufgefordert, sich an die eigene Nase zu fassen. „Das hat es bei uns auch schon gegeben“, sagte Rummenigge der „Bild“-Zeitung über die kurze Pause der Borussia zwischen Champions League und Bundesliga. „Natürlich will man immer lieber samstags spielen. Aber dann muss er sich bei der DFL beschweren. Und sich rechtzeitig darum kümmern - das ist dann eher ein Vorwurf an die eigene Adresse.“

sid/tz

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